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Am fast fertigen Sportplatz: Markus Schmidbauer von der Baufirma, TSV-Abteilungsleiterin Jeanette Oliv, TSV-Chef Roger Himmelstoß, Bürgermeister Bernhard Sontheim, Andreas Keller von der Baufirma und Gemeinderätin Nandl Schultheiß. 

Am Sportplatz in Feldafing

Nach der Tartanbahn die Skaterbahn?

  • vonSandra Sedlmaier
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Mit einem kleinen Fest soll der neue Sportplatz in Feldafing am 13. Mai eingeweiht werden. Und Bürgermeister Bernhard Sontheim plant schon den nächsten Streich. 

Feldafing – Der Feldafinger Sportplatz ist fertig. Die Bewässerung des Rasenspielfeldes ist installiert und die Tartanbahn fast vollständig verlegt. Am Montag, 13. Mai, will das Bürgermeister Bernhard Sontheim mit einem kleinen Fest feiern. Dabei kann er vielleicht schon die nächste gute Nachricht verkünden. Denn der Rathauschef überlegt, am Sportplatz einen Platz für Skater einzurichten.

Noch ist es nur eine Idee. Sontheim schwebt vor, aus der inzwischen überwachsenen Kugelstoß-Anlage oberhalb des Sportplatzes einen Ort für Skater zu machen. „Man könnte eine Halfpipe und ein paar Curbs aufbauen“, überlegt er laut. Bei einer Präsentation der noch nicht ganz zu Ende renovierten Tartanbahn im Klaus-Buchheim-Stadion am späten Dienstagnachmittag teilte er diese Überlegung den Verantwortlichen des TSV Feldafing mit. TSV-Chef Roger Himmelstoß wollte die Sache in der Mitgliederversammlung gestern Abend vorstellen.

Jeanette Oliv ist skeptisch

Jeanette Oliv, Abteilungsleiterin Turnen/Leichtathletik/Triathlon, war zunächst skeptisch. „Wir brauchen eine Fläche für die Kugelstoßer, wenn wir das Sportabzeichen abnehmen.“ Das könnte aber eventuell in der Sprunggrube oder auf dem freien Feld oberhalb der Sitzplätze stattfinden, wo während der Fußballspiele das Verpflegungszelt steht. „Geworfen wird etwa sechs bis acht Meter“, sagte Jeanette Oliv. Wichtig sei die halbkreisförmige Abwurfstation.

Bedenken, dass die Skater auch die neu gemachte Tartanbahn nutzen könnten, hat Sontheim nicht. Sehr wohl aber fürchtet er, dass unsachgemäße Nutzung durch Jogger mit Kinderwagen oder Nordic Walker den Belag der Bahn wieder zerstören. „Keine Kinderwagen“, machte Sontheim auf eine Nachfrage von CSU-Gemeinderätin Nandl Schultheiß deutlich. „Wir werden eine Benutzungsordnung für den Sportplatz machen“, kündigte Sontheim an. „Wenn es nach mir geht, gibt es keine Partys, keine Kinderwagen und keine Skatingbahn im Winter – nur noch Sport im Sommer.“

Das Fußballfeld soll nicht mehr als Hubschrauberlandeplatz dienen

Das Fußballfeld, das eine neue Bewässerungsanlage erhalten hat, soll nach Sontheims Vorstellung künftig auch nicht mehr als Hubschrauberlandeplatz dienen. Die Rettungsmannschaften nutzen den Platz in der Nähe des Sees gerne, wenn ein Patient per Helikopter abtransportiert werden muss. „Die rasen dann mit den Fahrzeugen auf die Tartanbahn, bremsen mit Karacho – und zerstören so wieder die Bahn“, ist Sontheim überzeugt. „Wir haben genügend Wiesen hier rundherum, wo ein Hubschrauber landen kann.“

430 000 Euro investiert die Gemeinde in die neue Bahn und die neue Bewässerung. Die Tartanbahn wird nicht rot wie üblich, sondern grün – ein Anwohner hat den Aufpreis von Rot nach Grün bezahlt. Noch fehlen drei Schichten, dann ist die Bahn fertig. Oliv ist froh: „Die alte Bahn mit all ihren Rissen und Löchern war wirklich gefährlich.“  

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