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Ein Hoch auf die Klinik: Bauleiter Markus Demmler übernahm den Richtspruch für den Feldafinger Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände, Polier Wikterp Haseitl reichte ihm dafür drei Gläser Weißwein.

Richtfest 

Dieser Neubau soll „die optimale Klinik“ werden

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Für den Neubau des Benedictus-Krankenhauses auf dem ehemaligen Kasernengelände in Feldafing wurde Richtfest gefeiert.

Feldafing – Nach dem zweiten Glas Weißwein pustete Markus Demmler kurz durch – dann trank der Bauleiter das dritte in einem Zug aus. Tradition ist Tradition, das galt am Mittwoch auch beim Richtfest für den Klinik-Neubau der Artemed-Gruppe in Feldafing. Gewöhnlich stehen die Gäste vor dem Gebäude – auch wenn es so regnet wie gestern. An die Witterung haben sich die Verantwortlichen des Bauprojekts aber bereits gewöhnt. Die geplante Grundsteinlegung im Juli 2017 war wegen schlechten Wetters verschoben worden, auch jetzt regnete es in Strömen.

Ansonsten läuft aber alles nach Plan mit dem Neubau, der über 20 Millionen Euro kosten soll. „Die Rohbaufirma wollte den Rückstand durch die lange Planungsphase vom ersten Tag an aufholen“, sagte Dr. Simon Machnik, Geschäftsführer der Benedictus-Krankenhäuser in Feldafing und Tutzing. Eine lange Planungsphase und das Ringen um Baurecht hatten das Projekt verzögert (wir berichteten).

Nun steht der Rohbau, Installateure sowie Firmen für Trockenbau und Fassade können anrücken. Mitte 2019 soll alles soweit sein, dass Patienten und Mitarbeiter aus dem alten Benedictus-Krankenhaus umziehen können. Dafür laufen bereits jetzt die Vorbereitungen, wie Machnik sagt: „Wir wollen möglichst viel vorbereiten und den Umzug in einem Aufwasch machen, das muss möglichst schnell gehen.“ Dafür werde man rechtzeitig die Anzahl der Patienten senken.

Läuft der Betrieb im neuen Gebäude dann richtig an, steht eine größere Kapazität zur Verfügung: 200 statt bisher 120 Betten. Um die 350 Mitarbeiter (bisher 200) sollen dann beschäftigt sein, sagt Machnik. Geriatrie, Neurologie und Orthopädie sollen dort unterkommen, zudem die Schmerztherapie aus Tutzing. Mit dem Neubau habe man viele Ideen verwirklichen können. Machnik spricht über einen Aufzug in der Mitte der Gebäudeteile und lichtdurchflutete Räume. „Für uns ist es die optimale Klinik geworden“, sagt er. Darüber ist auch Bernhard Sontheim froh.

„Es ist etwas Außergewöhnliches, wenn in einer Gemeinde ein Krankenhaus gebaut wird“, sagt Feldafings Bürgermeister. „Das wertet den Ort ungemein auf.“ Allgemein könne man sich im Landkreis glücklich schätzen, sagt Christoph Winkelkötter. Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung: „Das Verhältnis von Betten zu Einwohnern ist hier höher als in vergleichbaren Landkreisen.“ Die neue Klinik wird dazu ihren Teil beitragen. „Wir sind froh, dass der Gesundheitsstandort mit diesem Neubau seinen so hohen Standard behält“, sagt Winkelkötter. 

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