Endlich wieder Leben im Garten: Bürgermeister Bernhard Sontheim (3.v.l.), Gerald Kubik von FortSchritt (2.v.r), Pfarrer Helmut Friedl und die Kindergartenleitung freuten sich mit den Kindern über die Geräte. Foto: SvJ

Dorfspatzen zurück im eigenen Garten

Feldafing - Die zweijährige Bauzeit ist zu Ende. Die Feldafinger "Dorfspatzen" sind zurück im eigenen Garten.

Vor acht Monaten wurde der Kindergarten „Die Dorfspatzen“ mit einer neu eingerichteten, zusätzlichen Hortgruppe bezogen - nach einer zwei Jahre dauernden Bauphase am Dr. Appelhansweg, die allen Beteiligten viel Geduld, Verständnis und Improvisationstalent abverlangte. Ausweichquartiere mussten beschafft werden, man zog auf das Fernmeldegelände und ins alte Rathaus und wieder zurück, immer mit 70 Kindern im Schlepptau. Das war kein Vergnügen für die vier Erzieherinnen, drei Kinderpflegerinnen und all die Eltern. Manche Familie suchte Alternativen, deshalb gingen die Anmeldezahlen zurück. Schließlich genießt Feldafing den Luxus über ausreichend Kinderbetreuungsplätze zu verfügen mit vier Einrichtungen mit unterschiedlichen Konzepten. Allein bei den „Dorfspatzen“ sind drei Kindergartengruppen ab 2,5 Jahren untergebracht, die neue Hortgruppe ist noch nicht ganz ausgelastet. Zusammen hat die Einrichtung Platz für 105 Kinder.

So ganz ist noch nicht Gras über all den Ärger gewachsen, Mit eine Shuttle-Service zu den wechselnden Standorten, war versucht worden, den Aufruhr in der Elternschaft in Grenzen zu halten. Auch der Garten wird das erste Grün erst im nächsten Jahr tragen. Immerhin konnten jetzt die neuen Spielgeräte im Garten eingeweiht werden. Und so kletterten die Kinder zur offiziellen Einweihung auf dem neuen Klettergerüst mit Rutsche fotogen für Presse und Eltern und spielten im neuen Spielhäuschen, bevor es losging mit Laternenbasteln.

Die Geräte wurden nach den Vorstellungen des Kindergartenteams unter der Leitung von Ilse Essing von der Gemeinde Feldafing angeschafft. Für Gerald Kubik, dem Fachbereichsleiter der Kinder- und Jugendhilfe von der Betreibergesellschaft „Fortschritt gGmbH“ ein Anlass, Betreuern, Eltern und dem Bürgermeister Bernhard Sontheim für ihre Unterstützung persönlich zu danken. Sontheim freute sich mit den Kindern und dankte für die Geduld aller Beteiligten, bevor Pfarrer Helmut Friedl auch im Namen seines evangelischen Kollegen Ralf Tikwe Kinder und Klettergerüste segnete. Währenddessen lugten im Nachbargebäude die Senioren vom Betreuten Wohnen durch die Vorhänge und verfolgten interessiert das neue Leben im Garten nebenan.

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