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Die Bundespolizei München ermittelt gegen zwei Männer, nachdem sie in Feldafing insgesamt drei S-Bahn-Fahrgäste attackiert hatten. (Symbolbild)

Bundespolizei ermittelt

Schläger attackieren S-Bahn-Fahrgäste

  • Peter Schiebel
    vonPeter Schiebel
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Zwei 18-Jährige aus Feldafing sind am frühen Sonntagmorgen Opfer von Schlägern geworden. Auch ein 25-Jähriger wurde niedergestreckt. Die Bundespolizei ermittelt.

Feldafing – Zwei unangenehme Zeitgenossen haben am frühen Sonntagmorgen mehrere Fahrgäste einer S 6 in Richtung Tutzing bedrängt. Wie die Bundespolizei München berichtet, stiegen zwei 18-jährige Freunde kurz nach 2 Uhr am S-Bahnhof Feldafing aus dem Zug. Bereits beim Ausstieg wurden sie offenbar von den Unbekannten angerempelt. „Ohne weitere Worte oder erkennbares Motiv sollen die beiden Männer die beiden Feldafinger sofort körperlich attackiert haben“, berichtet Polizeisprecher Wolfgang Hauner. „Die Jugendlichen flohen vor ihren Angreifern und verständigten per Handy die Polizei.“

Beamte der Starnberger Inspektion waren wenig später am Tatort. Sie konnten die beiden Schläger unweit des Bahnhofs aufgrund der vorliegenden Personenbeschreibungen ausfindig machen und vorläufig festnehmen. Bei ihnen handelt es sich um polnische Staatsbürger im Alter von 21 und 28 Jahren, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

„Im Gewahrsam der Polizei kam es durch beide Polen zu Beleidigungen gegenüber den Beamten“, berichtet Hauner. Zuständigkeitshalber wurden die Männer zur weiteren Sachbearbeitung der Münchner Bundespolizei übergeben. Der ältere und zugleich aggressivere der beiden Wohnsitzlosen hatte einen Atemalkoholwert von 0,96 Promille, der jüngere verweigerte den Test. Eine Blutprobe wurde von der Staatsanwaltschaft München II nicht angeordnet – offenbar auch deshalb, weil der 21-Jährige nicht als Haupttäter gilt. Auch ein Haftbefehl wurde nicht beantragt.

Stattdessen durften die beiden Männer die Wache wieder verlassen, nachdem sie eine Sicherheitsleistung von 1200 Euro hinterlegt hatten. Das Geld hatte der Vater des 28-Jährigen besorgt, der sich beruflich in Deutschland aufhält. Gegen die beiden Polen ermittelt nun die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung. Tatablauf und Verletzungsgrad der Geschädigten sind Gegenstand dieser Ermittlungen.

Die 18-Jährigen wiesen blutende Verletzungen im Mund- und Nasenbereich auf und klagten über Schmerzen im oberen Halswirbelbereich. Sie begaben sich noch am Sonntagmorgen selbstständig in ärztliche Versorgung. Am Abend meldete sich dann ein 25-Jähriger aus Feldafing bei der Starnberger Polizei. Auch er war in der Nacht zuvor mit der S 6 nach Hause gefahren – und auch machte Bekanntschaft mit den beiden Schlägern. Als diese die jungen Leute verfolgten, streckte einer der Polen den 25-Jährigen mit einem Schlag nieder. 

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