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Symbolbild

Gerichtsbericht

Erst blutige Nase, dann beste Freunde

Tutzing – Im April lieferten sich zwei junge Feldafinger eine Rauferei. Zwar sind der 20-jährige Azubi und sein 19 Jahre alter Kumpel inzwischen wieder beste Freunde, ihrem Prozess vor dem Starnberger Jugendgericht entgingen sie dennoch nicht.

Immerhin hatte der 20-Jährige seinem Freund in Streit eine blutige Nase verpasst und musste sich daher wegen Körperverletzung verantworten. Der 19-jährige Feldafinger fügte seinem Kontrahenten im Kampfe keinerlei Verletzungen zu und war somit lediglich wegen versuchter Körperverletzung einbestellt. Als Stein des Anstoßes gaben beide Männer im Gerichtssaal Meinungsverschiedenheiten in Frauenfragen an. Da beide zu später Nachtstunde im Traubinger Jugendhaus bereits reichlich angetrunken waren, eskalierte der Wortwechsel schnell zur Schubserei und endete erst, als Umstehende die zu Boden gegangenen Streithähne trennten. Auf der Anklagebank gaben sich die jungen Feldafinger jetzt unzertrennlich: „Wir haben das drei Wochen sacken lassen und sind jetzt wieder gute Freunde.“ Ganz ohne juristischen Warnschuss kamen die Angeklagten dennoch nicht davon. Jugendrichter Ralf Jehle stellte beide Verfahren gegen geringe Geldauflagen ein.

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