Spektakuläre Wende bei vermeintlichem Familiendrama in Starnberg: Sohn wohl doch nicht der Täter

Spektakuläre Wende bei vermeintlichem Familiendrama in Starnberg: Sohn wohl doch nicht der Täter
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Edel wie der Materialname verrät präsentieren sich die beiden Stahlkammern im neuen Trinkwasser-Hochbehälter für Feldafing und Pöcking am Kalvarienberg. Im Januar kommenden Jahres soll er ans Netz gehen. 

Langlebig und besonders hygienisch

Ein neuer Hochbehälter soll die Gemeinden Feldafing und Pöcking ab 2019 mit Trinkwasser versorgen. Für den alten Hochbehälter hat Ingenieur Ingmar Plettenberg tierische Pläne. 

Feldafing/Pöcking – 72 Tonnen schwer und 2,8 Millionen Euro teuer: Der neue Hochbehälter am Feldafinger Kalvarienberg ist ein Mammutprojekt. Auf der Baustelle in 700 Meter Höhe sind die Arbeiten an dem Hochbehälter, der die Gemeinden Pöcking und Feldafing künftig mit Trinkwasser versorgen soll, in vollem Gange.

„Zurzeit schweißen wir die Edelstahlteile des Behälters zusammen“, erklärt Micha Käppeler von der Firma Hydro-Elektrik bei einer Besichtigung. „Bis Ende Oktober sollen die Schweißarbeiten fertig sein“, sagt der beratende Ingenieur Ingmar Plettenberg. „Danach folgen noch Arbeiten an der Edelstahloberfläche des Behälters und technische Arbeiten wie das Verlegen der Rohrleitungen.“ Wenn alles glatt geht, soll die Anlage im November fertiggestellt werden und ab Januar 2019 den Betrieb aufnehmen.

Fünf Millionen Liter Wasser passen in den Hochbehälter

In zwei Kammern mit jeweils 20 Meter Durchmesser umfasst der Hochbehälter dann ein Volumen von insgesamt 5000 Kubikmeter, was fünf Millionen Liter Wasser entspricht. Der Hochbehälter soll ab nächstem Jahr alle Haushalte in Pöcking und Feldafing, und damit etwa 10 000 Personen mit Trinkwasser versorgen.

Das Trinkwasser werde aus einem Tiefbrunnen in Aschering gewonnen, erklärt Plettenberg. In einer Aufbereitungsanlage erfolgt die Reinigung, bevor es über Rohre in den Hochbehälter am Kalvarienberg transportiert werde. Von dort aus wird das Trinkwasser in alle Haushalte beider Gemeinden fließen. Initiiert wurde das Projekt vom Wasserzweckverband. Vor mehr als fünf Jahren begann die Planung, seit März dieses Jahres läuft die Umsetzung.

„Eine Sanierung des alten Hochbehälters wäre nicht sinnvoll gewesen“, sagt Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler. „Nun bekommen wir einen Zwei-Kammer-Behälter aus reinem Edelstahl.“ Dieses Material sei langlebig und besonders hygienisch, was einen hohen Qualitätsstandard des Trinkwassers gewährleiste. Der alte Hochbehälter soll nicht abgerissen werden. Stattdessen plant Plettenberg zusammen mit Eva Kriner von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz, in dem Hochbehälter im Frühjahr 2019 ein Fledermaushabitat einzurichten.

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