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Junge Leute prallen mit Auto gegen Baum: 18-Jährige schwebt in Lebensgefahr

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Von: Tobias Gmach

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Völlig zerstört wurde der BMW bei dem Unfall. Die lebensgefährlich verletzte 18-Jährige aus dem Auto zu befreien, war für die Feuerwehr eine große Herausforderung.
Völlig zerstört wurde der BMW bei dem Unfall. Die lebensgefährlich verletzte 18-Jährige aus dem Auto zu befreien, war für die Feuerwehr eine große Herausforderung. © Freiwillige Feuerwehr Feldafing

Sie waren in der Nacht auf dem Weg zu einem Schnellrestaurant nach Starnberg: Dann prallten fünf junge Leute mit dem Auto gegen einen Baum. Die Fahrerin, eine 18-jährige Tutzingerin, wurde lebensgefährlich verletzt.

Feldafing - Fünf junge Menschen, die am Starnberger See gemeinsam in einem Auto unterwegs waren, wurden bei einem schweren Unfall in der Nacht auf Samstag verletzt. Die Fahrerin, eine 18-Jährige Tutzingerin erlitt laut Polizeibericht lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehr musste sie mit großem Aufwand aus dem Fahrzeug befreien.

Schwerer Unfall nahe Starnberg: Auto prallt gegen Baum

Um Mitternacht war die Gruppe auf der Staatsstraße zwischen Garatshausen und Traubing unterwegs. Im Wagen saßen neben der Tutzingerin weitere vier junge Leute im Alter von 16 bis 22 Jahren - sie sind in München, Bernried, Seeshaupt und Tutzing zu Hause. Laut Polizeihauptkommissar Peter Nieland hatten die fünf Badeklamotten dabei, sich erst kurz vor dem Unfall kennengelernt und waren auf dem Weg zu einem Schnellrestaurant in Starnberg.

Aus bislang unbekannter Ursache kam die Fahranfängerin nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Als die alarmierten Feuerwehren aus Feldafing, Tutzing und Traubing an der Unfallstelle eintrafen, hatten sich die vier Mitfahrer schon selbstständig aus dem Auto befreit. Die Fahrerin war allerdings eingeklemmt und musste freigeschnitten werden - laut einem Bericht der Feldafinger Feuerwehr wurden „mit mehreren schweren hydraulischen Rettungssätzen das Dach sowie die Türen des PKW entfernt“.

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Hubschrauber kann wegen Witterung nicht fliegen

Ein kompliziertes Unterfangen laut Kommandant Dirk Schiecke. „Das Auto stand an einer sehr schwierigen Position“, sagte er dem Starnberger Merkur. Der übliche „Schnitt in der Karosserie“ sei auf dem weichen Waldboden und dem Baum an der Fahrerseite nicht möglich gewesen. Deshalb hätten die Einsatzkräfte die Front des Wagens mit mehreren Hydraulik-Zylindern weggedrückt.

Die 18-Jährige wurde schwer verletzt in ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Eigentlich war ein Hubschrauber angefordert worden, der allerdings wegen der Witterungsverhältnisse nicht fliegen konnte. Laut Polizeihauptkommissar Nieland schwebte sie auch am Sonntag noch in Lebensgefahr. Die anderen Insassen wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in umliegende Kliniken gebracht. Der 3er-BMW wurde komplett zerstört, die Polizei beziffert die Schadenssumme mit rund 5000 Euro.

Die Staatsstraße war für viereinhalb Stunden voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft München II beauftragte einen Gutachter. Er soll die näheren Umstände und die Unfallursache klären.

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