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Als erste Gemeinde im Landkreis: Feldafing beruft Krisen-Ausschuss ein

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Von: Tobias Gmach

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Bürgermeister Bernhard Sontheim aus Feldafing beruft den ersten Krisen-Ausschuss im Landkreis Starnberg ein.
Bürgermeister Bernhard Sontheim aus Feldafing beruft den ersten Krisen-Ausschuss im Landkreis Starnberg ein. © Luethy

Die Feldafinger Lokalpolitiker tagen ab Dezember coronabedingt in kleinerem Kreis. Auf Initiative von Bürgermeister Bernhard Sontheim beruft die Gemeinde den „Ausschuss zur Bewältigung von Krisen, Notsituationen und Katastrophen“ ein.

Feldafing – Im Feldafinger Rathaus fand am Dienstagabend die vorerst letzte Gemeinderatssitzung auf unbestimmte Zeit statt. Von nun an tagt nur noch der „Ausschuss zur Bewältigung von Krisen, Notsituationen und Katastrophen“. Das Gremium ersetzt den Gemeinderat, solange die Corona-Inzidenzzahl im Landkreis über 50 liegt oder ein Lockdown gilt.

Mit dieser Entscheidung, gegen die drei Räte stimmten, ist Feldafing die erste Gemeinde im Landkreis Starnberg. Im neuen Ausschuss tagen ab Dezember zur Kontaktreduzierung nur noch die Hälfte der Gemeinderäte. Die Fraktionen vertreten dann Roger Himmelstoß, Matthias Schremser (beide CSU), Arno Klug, Sibylle Härtl (Grüne), Karin Bergfeld, Maximiliane Gerber (Bürgergruppe), Dr. Michael Keltsch (AUF) und Jakob Stillmark (SPD).

Wie wichtig der Infektionsschutz Bürgermeister Bernhard Sontheim ist, betonte er am Dienstag gleich zu Beginn. Er bat die Gemeinderäte darum, die Sitzung mit 18 Teilnehmern schnell und konzentriert durchzuziehen und „nur das Nötigste zu diskutieren“. Später sagte er mit Blick auf die überschaubare Tagesordnung: „Es gibt keinen Punkt, bei dem man den ganzen Gemeinderat gebraucht hätte.“ Der Krisenausschuss würde die Entscheidungen nicht anders treffen. Das stimmte wohl. Bis auf die drei Stimmen gegen den Ausschuss gab es an diesem Abend nur eine weitere zur Rathausbeleuchtung (siehe Text rechts)

Dass ein Not-Gremium eines Tages in Frage kommen würde, ahnten Sontheim und die Gemeindeverwaltung schon im Frühjahr. Die Möglichkeit, den Ausschuss einzuberufen, nahm man unter dem Eindruck des ersten Lockdowns in die Geschäftsordnung auf. Sie gilt seit 25. Juli.

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