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Die Linien im Strandbad Feldafing ähneln denen auf Fußballplätzen: Betreiberin Sarah Wiesböck hat sich die Parzellen und Wege einfallen lassen, um öffnen zu dürfen.

Markierungen wie auf dem Fußballplatz

Liege-Parzellen und  Extra-Wege ins Wasser: Neuer Alltag im Strandbad Feldafing

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Markierungen wie auf dem Fußballplatz: Der neue Alltag im Strandbad Feldafing ist gewöhnungsbedürftig.

Feldafing – Nein, der Domino Park in Brooklyn war kein Vorbild für das Strandbad Feldafing, sagt Betreiberin Sarah Wiesböck. Sitzen die New Yorker in auf der Wiese eingezeichneten Kreisen, sonnenbaden die Feldafinger nun inrechteckigen Parzellen. Wiesböck: „Was tut man nicht alles, um seine Gäste glücklich zu machen.“

Dass das neue Badeerlebnis in Feldafing äußerst gewöhnungsbedürftig und „komisch“ ist, ist auch der Betreiberin klar. Die kleinsten Parzellen sind acht Quadratmeter groß, für Familien gibt es größere. Quer über die Wiese laufen, ist untersagt. Wer die Rechtecke verlässt, muss die Maske aufziehen. Außer man will ins Wasser gehen: Schmale, markierte Wege führen die Badehaushalte ins kühle Nass.

Diese Floskel trifft es dieser Tage tatsächlich. 15 Grad hat Wiesböck im See gemessen und auf der Wiese immer nur „sechs oder sieben Leute“ gezählt. Die Linien – sie erinnern an die Markierungen auf Fußballplätzen – habe das Strandbad-Team angebracht, um überhaupt aufsperren zu dürfen. „Wir haben überlegt, wie wir die Abstandsregelungen am besten einhalten können“, sagt Wiesböck.

Und was sagen die Gäste? „Die meisten finden das recht lustig.“ Stammgäste hätten gewünscht, die Kabinen an warmen Tagen wieder nutzen zu können. So manche verzichten laut der Betreiberin aber kurzfristig auf den Besuch: „Die Türe ist zu, man muss klingeln und sich anmelden. Viele werden davon abgeschreckt. Sie haben keine Lust zu warten.“ 

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