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Der Image-Film der Gemeinde Feldafing zur Ausschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts bietet viele schöne Ansichten der „Perle am See“, unter anderem auf das Gelände der Fernmeldeschule.

Neuer Image-Film

Perle am See von ihrer schönsten Seite

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Feldafing von seiner schönsten Seite: Das ist in dem Film zu sehen, mit dem die Gemeinde europaweit Architekten für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept gewinnen will.

Feldafing – Feldafing, die „Perle am See“: Das ist nicht nur die Sicht des Rathauses auf die Gemeinde, sondern konsequenterweise auch der Titel des rund siebeneinhalb Minuten langen Image-Films, der auf der Homepage und auf der Facebook-Seite der Gemeinde zu sehen ist. In der Ratssitzung am Dienstag wurde er den Gemeinderäten offiziell vorgestellt. 

Rund um die „Perle am See“ gibt es einigen Handlungsbedarf, der aus dem Film zunächst nicht wirklich ersichtlich ist, so schön sind die Bilder und Sequenzen, die die Feldafinger Firma Field of View im Auftrag der Gemeinde erstellt hat. Der Ortskern ist entwicklungsbedürftig. „Der Kirchplatz wird seiner Rolle als öffentlicher Raum in zentraler Lage nicht gerecht“, heißt es im Image-Film. Vor allem aber geht es um die Entwicklung des 32 Hektar großen Konversionsgeländes der Fernmeldeschule der Bundeswehr. Voraussichtlich 2020 zieht die Bundeswehr ganz von Feldafing nach Pöcking. Dann will die Gemeinde einen Plan haben, wie sie das Gelände entwickelt. Und gleich auch noch, wie sie die Probleme rund um den Kirchplatz und die Bahnhofstraße löst.

Europaweite Ausschreibung

Grundlage dafür – und für die Sicherung von Fördergeldern – ist ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das muss die Gemeinde europaweit ausschreiben. Das kostet 400 000 Euro, die die Gemeinde aber nur zu 80 Prozent schultern muss (wir berichteten). Der Rest wird aus Zuschüssen bezahlt. Um möglichst viele Architekten für das Projekt zu begeistern, nun also der Image-Film.

Das Film soll „Lust auf die von der Gemeinde ausgeschriebenen Arbeiten machen“, wie es Bürgermeister Bernhard Sontheim formulierte. Field-of-View-Direktor Ralf Luethy führte den Räten den Streifen vor. Die Perle am See werde, so der Bürgermeister, von seiner „realistischsten, also schönsten Seite“ gezeigt.

Rasante Kamerafahrten

Die Räte staunten über die traumhaften Schönwetter-Luftaufnahmen mit rasanten Kamerafahrten über Seeufer, Park und Golfplatz, dazwischen ist das entwicklungsbedürftige Konversionsgelände und andere eher kleine Problemzonen der Gemeinde wie Kirchplatz und Bahnhofstraße zu sehen. Vor allem das Bundeswehrgelände ist sehenswert – aufgrund der Sicherheitsvorschriften können das normale Bürger normalerweise nicht besichtigen. Der Film macht’s möglich und berichtet unter anderem, dass auch eines der Bundeswehrgebäude aus den 1950er Jahren unter Denkmalschutz steht, nicht nur die Sturmblockhäuser der ehemaligen NSDAP-Reichsschule. Er zeigt auch die herrliche Villenkolonie und den aufwändig restaurierten Bahnhof als gelungenes Beispiel für den Erhalt historischer Bausubstanz und als Einstieg in eine Sanierung und Belebung der Ortsmitte. Gekostet hat der Film rund 9000 Euro.

Luethy jedenfalls hatte mit dem Auftrag seine Freude und hofft, dass der Film auch die Wirkung hat, die sich die Gemeinde wünscht: nämlich allerbeste Architekten für die künftige Entwicklung des Bundeswehrgeländes für ein tragfähiges Entwicklungskonzept zu begeistern.

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