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Ein Riss, soweit das Auge reicht: Die Tartanbahn im Klaus-Buchheim-Stadion soll komplett erneuert werden. 

Klaus-Buchheim-Stadion

Neue Laufbahn und weniger Anlage 

Mitte Oktober sollen im Klaus-Buchheim-Stadion in Feldafing Sanierungsarbeiten starten. Bürgermeister Bernhard Sontheim denkt vorab über grundlegende Notwendigkeiten im Stadion nach. 

Feldafing – „Kein Mensch in Feldafing wirft Hammer.“ Die Gemeinde nutzt die anstehende Sanierung, um über grundlegende Notwendigkeiten im Klaus-Buchheim-Stadion nachzudenken. Laut Bürgermeister Bernhard Sontheim gehören die Hammerwurfringe nicht zu den Dingen, die es künftig noch braucht. „Wir brauchen auch keinen 3000-Meter-Hindernisgraben“, sagt Sontheim, statt zwei Sprunggruben soll es künftig nur noch eine geben. Der Bürgermeister betont aber: „Das ist alles mit dem TSV abgesprochen.“

Der Sportverein darf sich viel mehr freuen, dass die seit Jahren angeschlagene Laufbahn saniert wird. „Die ist komplett hin“, sagt Sontheim. Auch Peter Arras, zweiter Vorsitzender des TSV betont: „Das ist ganz wichtig. Wir haben das Training seit einem halben Jahr aus Gefahrengründen einstellen müssen.“ 180 Leichtathleten seien davon betroffen. „Das Risiko war viel zu groß, auch für Schulkinder.“

Die Gemeinde habe die Sanierung erst angehen wollen, wenn klar sei, dass es sich um eine langfristige Investition handle, sagt Sontheim. „Der Pachtvertrag lief aus und wurde vor zwei Jahren dann verlängert.“ Grünes Licht also für die etwa 400 000 Euro teuren anstehenden Arbeiten. „Wir wollen Mitte Oktober damit beginnen.“

Tartanbelag und Asphaltschicht zeigen Risse

Das Problem: Nicht nur der Tartanbelag auf der Laufbahn zeigt viele lange Risse auf – auch die darunterliegende, zehn Zentimeter tiefe Asphaltschicht ist gerissen. Würde man nur den Tartanbelag erneuern, hätte man nach kurzer Zeit erneut Risse, erklärt Sontheim. Daher muss die Gemeinde die komplette Asphaltschicht erneuern. Darüber wird nicht wie bisher eine rote Tartanbahn liegen, sondern eine für Amateur-Läufer eher ungewöhnliche grüne Variante, genauer gesagt resedagrün. „Dem Nachbarn gefällt das besser“, sagt Sontheim, „er übernimmt dafür auch die Mehrkosten.“

Erhalten werden sollen die Anlagen für Weit- und Dreisprung sowie das Basketballfeld. „Das sehen wir sehr positiv“, sagt Arras.

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