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Einen Besuch wert: die Roseninsel im Starnberger See.

Roseninsel im Starnberger See

Zu Besuch in der Vergangenheit

Feldafing - Einen Blick in die Zeit vor bis zu 6000 Jahren erlaubt der Welterbetag auf der Roseninsel im Starnberger See. Das Programm ist reichhaltig.

Die Pfahlbauten vor der Roseninsel im Starnberger See gehören zum Weltkulturerbe – und deswegen hat die Schlösser- und Seenverwaltung für den Welterbetag am kommenden Sonntag, 5. Juni, ein reichhaltiges Programm vorbereitet. Seit fünf Jahren gehören die Reste von mehr als 6000 Jahre alten Siedlungen zusammen mit Bauten in anderen Teilen Deutschlands zum Kulturerbe. Gemeinsam mit der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bietet die Seenverwaltung von 12 bis 18 Uhr eine Reise in die lange Geschichte der Insel: Es gibt Vorträge über Archäologie, Infostände zu den damaligen Bewohnern und ihren heutigen Relikten sowie eine Liveübertragung aus dem See, in dem Taucher an den Pfahlbauten arbeiten. Zudem sind zwei Bootstouren geplant, für die man sich vorher im Museum in der Mitte der Insel anmelden muss. 

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Der Tag hat mehrere Ziele: Zum einen soll der Bestand vorgestellt werden – ein umfassender unterwasserarchäologischer Bestandsplan wird seit 2014 erarbeitet. Daneben geht es auch um eine Sensibilisierung für die Bedeutung der Funde – sie sind bedroht, sowohl durch natürliche Erosion als auch menschliche Eingriffe. Mehr Infos zum Welterbetag unter www.schloesser.bayern.de.

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