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Viel Platz zum Spielen: Eltern und Gemeinde haben den neuen Spielplatz an der Wankstraße in Feldafing gemeinsam konzipiert und umgesetzt. Seit dieser Woche ist die Fläche freigegeben.  

Eltern und Gemeinde arbeiten zusammen

Spielparadies an der Wankstraße

So geht‘s auch: Eltern und Gemeinde haben gemeinsam für einen neuen Spielplatz in Feldafing gesorgt. Der Bürgermeister bekam dafür ein besonderes Dankeschön.

Feldafing – „Ich würde mich wohlfühlen. Ich bin immer gerne geschaukelt und keiner Leiter ausgewichen.“ Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim ließ es sich diese Woche nicht nehmen, zusammen mit einigen Gemeinderäten den neuen Spielplatz an der Wankstraße einzuweihen. Es ist der fünfte öffentliche Spielplatz in der Seegemeinde; die anderen liegen an Bahnhof- und Seewiesstraße, am Jägerberg, am Montessorikindergarten und beim Hotel Alte Linde in Wieling.

Die Einweihungsfeier war für Gemeinderäte und Bürgermeister ein Traumtermin bei Bilderbuchwetter. Nachbarn und Eltern hatten neben dem eingezäunten rund 40  Quadratmeter großem Grundstück, auf dem der Spielplatz errichtet wurde, Bierbänke aufgestellt und feierten das Ereignis mit einem geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Alle Anlieger – auch solche, die keine Kinder haben – freuen sich über den neuen Treffpunkt, der schon im Bebauungsplan von 1997 eingezeichnet war, aber dann doch nicht gebaut wurde, weil es an Kindern gefehlt hat. Jetzt leben allein an der Wankstraße 15 Kleinkinder, in der näheren Umgebung sind nochmals 20 daheim.

Das Besondere an diesem Spielplatz ist, dass er von den Anliegern geplant wurde. Künftig können sich Kinder auf einer Nestschaukel vergnügen, im Sandkasten Burgen bauen und auf einem herrlichen Klettergerüst ihr Körpergefühl stärken. Ein frisch gepflanzter Ahorn und ein Obstbaum sorgen im Sommer für Schatten, Tisch und Bänke stehen bereit, und sicher können sich auch alle fühlen, weil das Areal eingezäunt ist und kein Kind auf die Straße rennen kann. Schon im Winter waren der Gemeinde die Vorschläge der Eltern unterbreitet worden, bevor die Realisierung des Spielplatzes, die in den Händen der PEWU lag, im Februar dieses Jahres vom Gemeinderat abgesegnet wurde. Die Kosten wurden mit etwa 23 000 Euro veranschlagt, durch Eigenleistung und Mitarbeit vom Bauhof aber wurde viel eingespart, so dass sie unter 20 000 Euro liegen.

Eine Schaufel für Bernhard Sontheim

Zur Eröffnung des neuen Nachbarschaftstreffpunkts kamen nicht nur Mütter mit ihren Kleinkindern, auch das ein oder andere Neugeborene nahm schon mit großen Augen den neuen Spielplatz in Augenschein und so manches Kleinkind kam mit Plastiktraktor angetuckert und parkte vor dem duftenden Lärchenzaun. Als Dankeschön überreichten die Eltern dem Bürgermeister ein rotes Sandschippchen mit gepunkteter Geschenkschleife. Der Rathauschef nahm das lachend entgegen und versprach, es gut aufzuheben – „für den ersten Spatenstich auf dem Konversionsgelände“. (ak)

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