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Idyllisch liegt Feldafing direkt am Ufer des Starnberger Sees. Das lockt immer mehr Touristen in die Gemeinde und verursacht neue Probleme. Foto: Michael Rudy

Tourismus

Steigende Zahl an Übernachtungen in Feldafing

In der Gemeinde Feldafing wächst der Tourismus. Nun wird auch überlegt, den Kurbeitrag zu erhöhen, den Gäste zahlen müssen.

Feldafing – 80 000 Übernachtungen hat das gerade einmal 4300 Einwohner zählende Feldafing im vergangenen Jahr verzeichnet. Tendenz steigend. Immer mehr Feldafinger bieten Ferienwohnungen an, dazu kommen die Hotelbetriebe, das Kaiserin Elisabeth, Residence Hotel und die Alte Linde.

Jeder Tourist zahlt einen Kurbeitrag von 75 Cent und der fließt in das Gemeindesäckel. Derzeit sind das Einnahmen von 38 000 Euro. Der daraus resultierende Gewinn ist gewerbesteuerpflichtig. Nun bat die Kämmerin Frauke Dirks in der Gemeinderatssitzung darum, durch Fachberater prüfen zu lassen, welche Ausgaben für den Tourismus über den Kurbeitrag finanziert werden können. Das betrifft Posten wie die Pflege der Wege, aber gegebenenfalls auch Veranstaltungen wie die im Rathaus angesiedelten Jazzkonzerte, die nach Auskunft von Bürgermeister Bernhard Sontheim zunehmend von Touristen besucht werden. Diese reisen aus ganz Deutschland an. Jetzt wird erst einmal ein Fachberater nach Feldafing aufbrechen, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Der soll dann sagen, ob der Kurbeitrag erhöht werden soll oder nicht. Das kostet zwischen 3500 und 5000 Euro. Zu viel für Boris Utech (Grüne) – er war als einziger dagegen.  ak

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