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Tourismusmagnet Roseninsel funktioniert - aber Besucher müssen mit Einschränkungen rechnen

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Von: Tobias Gmach

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Gerade rechtzeitig zur Rosenblüte dürfen Besucher die Roseninsel wieder betreten. Das Archivfoto aus dem Jahr 2018 zeigt das Casino, das nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden kann. © Stefan Schuhbauer-von Jena

Die Besucher müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen: Trotzdem funktioniert der Touristenmagnet Roseninsel auch nach der Corona-Pause.

Feldafing – „Die bisherige Nachfrage an Führungen im Casino entspricht dem durchschnittlichen Wert einer normalen Saison“, schreibt Ines Holzmüller, Sprecherin der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung auf Nachfrage des Starnberger Merkur.

Seit dem vergangenen Wochenende kutschieren die Fährmänner mit ihren Zillen wieder Besucher auf die Insel im Starnberger See. Gerade rechtzeitig zur Rosenblüte läuft der Betrieb wieder an. Die kleine Villa namens Casino kann in diesen Zeiten allerdings nur im Rahmen einer halbstündigen Führung besichtigt werden. Diese finden zu den üblichen Öffnungszeiten statt: dienstags bis freitags stündlich zwischen 12.15 und 17 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen halbstündlich zu dieser Zeit.

An den Führungen dürfen nur maximal fünf Leute teilnehmen. Gruppenbesuche sind noch nicht wieder möglich. Die Besichtigung des Casinos beschränkt sich auf den Speise- sowie den Gartensaal. Wer teilnehmen will, muss seine Kontaktdaten angeben und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern muss gewahrt werden. „Das kleine Museum im ehemaligen Gärtnerhaus ist aufgrund der räumlichen Enge leider geschlossen. Die Außenbereiche der Roseninsel sind frei zugänglich“, schreibt die Sprecherin.

Nicht zu viele Menschen auf die Roseninsel 

Die Verwaltung achte darauf, dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig auf der Insel aufhalten. In diesem Fall werde der Fährverkehr zur Insel vorübergehend eingestellt, bis einige Gäste wieder an Land sind. Eine genaue Maximalzahl gebe es nicht. „Wenn es so viele Besucher sind, dass der Abstand nicht mehr zuverlässig eingehalten werden kann, dann reagieren wir“, so Holzmüller.

Die romantische Fahrt mit den Zillen zur Roseninsel wird laut Fährmann Hermann Zillner bereits wieder gut angenommen. Fahrgäste müssten sich aber auf Wartezeiten einstellen. „Wir können ja nicht so viele Leute aufs Boot nehmen“, sagt Zillner. Auch Hochzeiten hätten bereits wieder auf der Insel stattgefunden – allerdings in kleinerem Rahmen mit maximal neun Teilnehmern.

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