Überreste einer knallenden Nacht: Den Müllhaufen meldete ein Mann aus Feldafing der Polizei.

Feuerwerk

Verpackungen am Weg abgeladen

  • Tobias Gmach
    VonTobias Gmach
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Die Verbundfeuerwerke verpesten nicht nur die Luft, sie landen leider auch unerlaubt am Feldweg statt auf dem Müll.

Feldafing Da hatte jemand die Überreste einer knallenden Silvesterparty einfach in der Natur abgeladen: Ein großer Haufen Verpackungsmüll stach dem Feldafinger Franz Mayer am Donnerstag auf dem Heimweg von der Arbeit ins Auge – genau gesagt an einem Feldweg unweit des Biotops am Grübl. Es handelte sich vor allem um Gitterboxen, in denen Verbundfeuerwerke transportiert werden: Batterien, für die man an die 100 Euro zahlt, damit sie nach einmal Anzünden 150 Raketen in die Luft jagen.

Mayer war sich sicher, nachdem er den Namen des Feuerwerkherstellers auf einer Verpackung entdeckt und anschließend im Internet recherchiert hatte. „Unglaublich, das hätte man doch alles kostenlos beim Wertstoffhof entsorgen können“, sagt er. Mayer, dem noch dünne Reifenspuren auffielen, hat den Fall bei der Polizei angezeigt. Die Beamten machten sich daraufhin selbst ein Bild und beauftragten die Gemeinde Feldafing mit der Entsorgung.

„Den Verursacher auszumachen, ist schwierig“, sagt Kai Motschmann von der Starnberger Inspektion. Sollte es doch gelingen, müsse der Verantwortliche nicht nur mit einem Bußgeld rechnen, sondern auch die Entsorgungskosten tragen.  

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