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Feuerwehrmann Josef Auer (2.v.l.) erhält von Bürgermeister Bernhard Sontheim den Verdienstorden der Gemeinde Feldafing, seine Kommandanten Dirk Schiecke (l.) und Stefan Gerber (r.) freuen sich mit ihm.

Auszeichnung

Verdienstorden für Josef Auer

Feuerwehrmann Josef Auer wurde für sein außergewöhnliches Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet.

Feldafing– „Ein Hobby braucht der Mensch“, begründet der 1958 in Tutzing geborene und aufgewachsene Josef Auer sein außergewöhnliches Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr, das 1973 bei der Feuerwehr in Tutzing begann. Nun wurde er vom Bürgermeister Bernhard Sontheim für seine 40-jährige aktive Mitarbeit mit dem Verdienstorden der Gemeinde Feldafing ausgezeichnet.

Auer ist als junger Mensch in seiner Heimatgemeinde Tutzing bei der Feuerwehr eingetreten und war dort bis 1987 aktiv. Nach seinem Umzug nach Feldafing 1991 engagierte er sich bei den Feldafinger Kameraden, wurde 1994 Maschinist, ein Jahr später Gruppenführer. Seit 1997 hat er als Jugendwart sehr viele Jugendliche ausgebildet und motiviert. „Deswegen funktioniert unsere Feuerwehr hier so gut“, lobte Bürgermeister Sontheim Josef Auer, der als Taxifahrer angestellt ist. Privat kümmert er sich „rührend“ um seine kranke Frau, wie Sontheim betonte. „Josef Auer ist immer für andere da“, dankte er ihm.

Einmal fror beim Löschen das Wasser ein

Der Bürgermeister schätzt neben seiner Erfahrung den starken Charakter von Auer: Er vertrete seine Meinung, halte aber bei Streitigkeiten die Leute auch zusammen. Wenn mal wieder geparkte Autos Feuerwehrzufahrten versperrten, könne er auch sehr deutlich werden.

Erst im Herbst wurde dem Feldafinger das Goldene Ehrenzeichen vom Landrat für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft bei der Feuerwehr verliehen. Über 2000 Einsätze hat Josef Auer mitgemacht. Auch wenn die Brände insgesamt weniger geworden seien, müsse er oft genug zu technischen Hilfeleistungen ausrücken, erzählt er, etwa wenn Bäume umgefallen sind oder Öl von Straßen entfernt werden muss. Spektakulär war es für ihn, als es mal so kalt draußen war, dass beim Löschen eines Feuers das Löschwasser eingefroren war. 

Von Astrid Amelungse-Kurth

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