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Millimeterarbeit leisteten die Mitglieder der BRK-Wasserwacht Feldafing, als sie ihr neues Einsatzboot zur Slipanlage in Tutzing manövrierten und es dort erstmals in den Starnberger See ließen.

Neues Boot für die Wasserwacht

Willkommen und Abschied

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Riesenfreude bei den Lebensrettern von der BRK Wasserwacht in Feldafing – ihr schnittiges neues Boot ist am Wochenende wohlbehalten am Starnberger See angekommen. Am 1. Mai soll der erste reguläre Einsatz erfolgen.

Feldafing – Das Timing ist perfekt. Seit 1984 leistete das Boot der BRK Wasserwacht klaglos und zuverlässig seine Dienste. Doch während auf der Werft in Berne bei Bremen die allerletzten Handgriffe an seinem Nachfolger erledigt wurden, forderten die vielen Dienstjahre dann doch beim Vorgängerboot ihren Tribut. „Der Motor und das Getriebe hatten deutliche Wehwehchen“, berichtet Martin Melcher von der Wasserwacht. Deswegen habe man das alte Boot auch bereits vor einigen Tagen aus dem Bereitschaftsplan nehmen lassen.

Keinen Tag zu früh wurde daher der schnittige Nachfolger fertig. Ein Bugklappenboot mit einem 150 PS starken Außenbordmotor, das nun wieder für hoffentlich die nächsten Jahrzehnte in Feldafing seinen Dienst tun soll. Rund 85 000 Euro wurden für den Kauf des Boots und den nötigen Umbau des BRK-Bootsschuppens investiert.

Daher sparten sich die Mitglieder der Wasserwacht die rund 600 Euro, die die Anlieferung des neuen Boots gekostet hätte und fuhren selbst nach Berne, um ihr neues Schmuckstück abzuholen. Am Samstagabend gegen 18.30 Uhr ließen sie es schließlich erstmals an der Slipanlage in Tutzing in den Starnberger See.

In den kommenden Tagen müssen nun noch die TÜV-Prüfer die Freigabe für das neue Boot erteilen. Anschließend wird es zugelassen. Dann müssen die Wasserwachtler noch ein paar Proberunden auf dem See drehen, um ein Gefühl für ihr neues Dienstgerät zu bekommen, das An- und Ablegen üben. Damit am 1. Mai, wenn das Boot offiziell seinen ersten Wachtag absolviert, alles sitzt.

Das neue Boot ist übrigens noch namenlos: Eine Taufe ist geplant, berichtete Martin Melcher gestern. Wer allerdings die Champagnerflasche werfen wird, ist noch unklar. Und damit auch, welchen Namen das Boot tragen soll. Sein Vorgänger wurde derweil bereits abtransportiert und wartet auf einen Käufer. Vom endgültigen Ruhestand ist keine Rede.

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