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Zu schnell im Wald bei Garatshausen: Fiat Punto landet auf dem Dach - und die Feuerwehr hört dumme Sprüche

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Von: Sandra Sedlmaier

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Zu schnell in der Kurve: Der Fahrer (18) eines Fiat Punto geriet gestern Vormittag im Wald zwischen Garatshausen und Traubing ins Schleudern. Die Feuerwehr Feldafing regelte den Verkehr an der Unfallstelle – und musste sich dafür dumm anreden lassen.
Zu schnell in der Kurve: Der Fahrer (18) eines Fiat Punto geriet gestern Vormittag im Wald zwischen Garatshausen und Traubing ins Schleudern. Die Feuerwehr Feldafing regelte den Verkehr an der Unfallstelle – und musste sich dafür dumm anreden lassen. © Feuerwehr Feldafing

Einen 18-jährigen Pöckinger hat es am Dienstagvormittag zwischen Garatshausen und Traubing aus der Kurve getragen - er war zu schnell mit seinem Fiat Punto unterwegs. Als die Feuerwehr die Straße für Aufräum- und Abschlepparbeiten sperrte, musste sie sich dumm anreden lassen.

Garatshausen - Nicht angepasste Geschwindigkeit dürfte der Grund für einen Verkehrsunfall gewesen sein, der sich gestern um kurz nach 11 Uhr zwischen Traubing und Garatshausen erignet hat. Ein 18-jähriger Pöckinger fuhr mit seinem Fiat Punto auf der Staatsstraße von Traubing in Richtung Garatshausen. In einer Kurve bemerkte er, dass er zu schnell war, und wollte bremsen.

Bei dem Bremsmanöver blockierten die Räder, weshalb er ins Schleudern geriet. Der Punto rutschte von der Fahrbahn und kippte neben der Straße auf das Dach. Der Fahrer, der sich selbst befreien konnte, klagte über Schmerzen an der Wirbelsäule und wurde ins Klinikum gebracht. Der Fiat dürfte nur noch Schrottwert haben, teilt die Polizei Starnberg mit.

Die Feuerwehr Feldafing regelte den Verkehr während der Abschlepp- und Aufräumarbeiten – und musste sich dumm anreden lassen, wie sie auf ihrer Facebook-Seite mitteilt. Während der Aufräumarbeiten war die Straße aus Sicherheitsgründen kurzzeitig komplett gesperrt. „Zuvor sind einige Fahrzeuge mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit knapp an der Einsatzstelle vorbei gefahren“, schreibt die Feuerwehr. „Einem Mitbürger gefiel dies nicht, er warf unseren Kräften auf unfreundliche Art ,Unverhältnismäßige und unnötige Blockade der Fahrbahn‘ vor.“ Solche Aussagen seien nicht nur ärgerlich, sondern auch demotivierend. „Schließlich sind alle unsere Kräfte ehrenamtlich im Einsatz und opfern ihre Freizeit.“ Ärger über eine gesperrte Straße sei verständlich, aber jeder könne in die Situation geraten, dass er auf die Hilfe anderer angewiesen sein könnte, erinnert die Feuerwehr.  

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