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Leben wie unsere Vorfahren: Im historischen Lochmannhaus können die Teilnehmer des Ferienprogramms nachspüren, wie früher gekocht, gearbeitet und auch gefeiert wurde. Natürlich geht es auch um das Osterfest.

Ferienprogramm

Abenteuer im Museum Starnberger See

Rund um das Osterfest am 16. April können Kinder im Museum Starnberger See wieder aufregende Sachen erleben. An manchen Tagen dürfen auch Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkel dabei sein.

Starnberg – In der Woche vor Ostern dreht sich beim Programm des Museums Starnberger See alles um das Osterfest. Unter kunst- und kulturpädagogischer Anleitung basteln kleine und große Kinder ab fünf Jahren originellen Osterschmuck und spielen Osterspiele. Zugleich lernen die Kinder, was es mit den Ostertraditionen auf sich hat.

In der Woche nach Ostern geht es dann um das Leben in einem Bauern- und Fischerhaus. Dabei erfahren die Kinder, welche Spiele früher gespielt wurden, wie die Menschen im Lochmannhaus gelebt haben, was gegessen wurde und welche typischen Arbeiten Mädchen und Buben erledigen mussten. Die im historischen Lochmannhaus gewonnenen Eindrücke werden dann in Workshops spielend verarbeitet. Die Termine:

Dienstag, 11. April: Traditioneller Osterschmuck wie Buchsbaumpflanzen standen früher in jedem Bauerngarten. Kein Wunder also, dass die immergrünen Zweige ideale Werkstoffe für Hausschmuck jeder Art waren. Die Kulturpädagogin Verena Maria Mangalá Wendt zeigt, wie es geht.

Mittwoch, 12. April: Kreativer Osterschmuck. Der Fantasie sind bei der Gestaltung schöner Dinge für Haus und Garten keine Grenzen gesetzt. Für diesen Workshop hat die Kunstpädagogin Dorothea Dattenberger für große und kleine Kreative lustige Papierosterhasen am Stil und Eiermobile im Gepäck.

Donnerstag, 13. April: Traditionelle Osterspiele. Wer kennt noch das beliebte „Oarwoagln“ oder das Eierlaufen? Verena M. M. Wendt nimmt die Kinder mit auf eine Zeitreise und gibt Anregungen für die ganze Familie. Hier dürfen Mama, Papa, Oma und Opa dabei sein.

Dienstag, 18. April: Spiel und Spaß im Bauernhaus – gab es das? Zusammen mit Verena M. M. Wendt entdecken die Teilnehmer, wie Bauernkinder vor hundert Jahren gespielt haben. Gemeinsam wird ausprobiert, wie es sich mit selbst gebasteltem Spielzeug aus dem, was sich in der Natur und im Bauernhaus fand, spielen lässt und kreative Fantasiewelten entwickelt werden können.

Mittwoch, 19. April:Fische fangen, Kühe melken, Getreide anbauen – wovon die Bewohner des Lochmannhauses lebten, das erkunden Kinder zwischen fünf und zehn Jahren. Leitung: Dorothea Dattenberger.

Donnerstag, 20. April:Kochen, Nähen, Waschen – Fischen, Pflügen, Schnitzen – oder was Mädchen und Jungen früher alles können mussten Bei einem Rundgang durch das alte Lochmannhaus erkunden die Kinder Arbeiten, die in einem Bauernhaus üblich waren, und erfahren von der geschlechtstypischen Arbeitsteilung in früheren Zeiten. Leitung: Barbara Heidinger.

Freitag, 21. April:Schaffe, schaffe, Häusle baue. Nach dem Vorbild des alten Lochmannhauses baut die Kunstpädagogin Dorothea Dattenberger mit Kindern ab fünf Jahren ein Bauernhaus aus Karton. Wie beim großen Vorbild wird das Dach mit Schindeln eingedeckt, mit einem geschnitzten Balkon versehen und auch Butzenscheibenfenster dürfen nicht fehlen.

Die Angebote dauern jeweils von 10 bis 13 Uhr. Die Kosten betragen 10 Euro pro Teilnehmer und Tag, das Mindestalter liegt bei fünf Jahren. Anmeldungen bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin im Museum Starnberger See unter Tel.: (0 81 51) 447 75 70 oder per E-Mail an info@museum-starnberger-see.de. 

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