Drahtlos Surfen in Starnberg

Freifunk-WLAN und einige Angebote

Starnberg - Wer drahtlos surfen will, findet in Starnberg immer mehr Angebote. Es gibt seit diesem Jahr erste Freifunk-Knoten, und die Stadt prüft Angebote für ein Innenstadt-WLAN.

Drahtlos ins Internet zu kommen, wird in Starnberg immer einfacher. Seit Ende voriger Woche hat der Verein Freifunk München zwei so genannte Hotspots in Betrieb, die jedermann einen freien Zugang zum Netz erlauben. Die Stadt arbeitet noch an ihrem Innenstadt-WLAN.

Freifunker wie der Gautinger Gemeinderat Tobias Mc Fadden haben sich zum Ziel gesetzt, für jedermann einen freien und unkontrollierten Zugang zum Internet über drahtlose Netze (WLAN) zu ermöglichen. In Gauting gibt es bereits viele Dutzend solcher Zugangspunkte, auch versorgt der Verein Asylbewerberunterkünfte auf diese Art mit einem Internetzugang. Ein Beispiel am Starnberger See ist die Zeltunterkunft in Berg. Die Kreisstadt war bisher eher ein weißer Fleck auf der Karte der Freifunker (ffmuc.net) – bis Ende voriger Woche. Seit Freitag laufen zwei bei den Vereinsmitgliedern Knoten genannte Zugangspunkte im Bereich des Starnberger Schlossberges – einer nahe des Rathauses und einer am Tutzinger-Hof-Platz.

Nutzen kann das WLAN jeder, der ein geeignetes Gerät (Handy, Laptop, Tablet) hat. „Die Nutzung ist dabei frei von Registrierung und Erfassung von Informationen“, betont der Verein auf seiner Internetseite. Wer im Bereich eines Knotens ist, muss als WLAN lediglich das Netz muenchen.freifunk.net auswählen.

Neben mehreren offenen Zugangspunkten kommerzieller Anbieter und WLANs von Gaststätten und Unternehmen wird es in der Innenstadt auch ein flächendeckendes kommunales WLAN geben. Das hat der Stadtrat auf Antrag der WPS beschlossen (wir berichteten). Die Vorbereitungen laufen: Derzeit hole man Angebote ein, erklärte Stadtsprecherin Lena Choi auf Anfrage. Einen genauen Starttermin kann die Stadt noch nicht nennen – im ersten Halbjahr könnte das Netz aber starten. Im Sinne einer Gleichberechtigung werde an zeitliche Begrenzungen gedacht, etwa eine bis zwei Stunden freies Surfen, sagte Lena Choi. Details stehen noch nicht fest.

Rubriklistenbild: © dpa

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