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Nach Bedenkzeit schon im Führerhaus: der neue Vizekommandant Christian Walter – und Josef Wiesenmayer sitzt mit im Fahrzeug. Stehend von links Kreisbrandrat Markus Reichart, Georg Kammerlocher, Stefan Fischer, Johann Käß, Günther Drexler, Roman Kaiser, Walter Lutzenberger, Rainer Schnitzler und Walter Erhard.

Freiwillige Feuerwehr

Wahl erst nach Bedenkzeit

Pöcking – Mittendrin nahm Bürgermeister Rainer Schnitzler eine „Auszeit“. Die Wahl des neuen Kommandanten war glatt über die Bühne gegangen: Der 57 Jahre alte Georg Kammerlocher hatte sich mit 27 von 41 Stimmen gegen Sascha Hartmann durchgesetzt. Doch beim neuen Vizekommandanten wurde es schwieriger.

Zwar wurden gleich vier Namen genannt: Alex Grögeder, Stefan Fischer, Sascha Hartmann, Christian Walter.

Doch auf Frage von Wahlleiter Schnitzler stellte sich zunächst keiner von ihnen zur Verfügung. Noch zwei weitere Namen wurden in den Raum gerufen – wieder Ablehnung. Nach Schnitzlers kurzer Bedenkzeit erklärte sich dann doch einer zur Kandidatur bereit: der 45 Jahre alte Christian Walter, der schon von 1992 bis 1996 Kommandant war.

Der Vater von zwei Kindern, der in Feldafing wohnt, wurde ebenfalls mit 27 Stimmen gewählt. Walter Erhard, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, bat anschließend alle nachdrücklich um Unterstützung der neuen Kommandanten. Ihre Vorgänger Roman Kaiser und Walter Lutzenberger hatten beide nach zwölfjähriger Amtszeit nicht mehr kandidiert. Der neue Kommandant Georg Kammerlocher, der zwei erwachsene Kinder und vier Enkel hat, ist wie sein Bruder Paul seit 42 Jahren bei der Feuerwehr. Seit 25 Jahren ist er Atemschutz-Ausbilder. Als primäre Ziele nannte er Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit.

Beim anstehenden Kauf eines neuen Fahrzeugs will er genau hinsehen. Mit Blick auf teure Anschaffungen in den vergangenen Jahren sagte Schnitzler zu den bisherigen Kommandanten: „Ihr habt die Gemeinde ganz schön viel Geld gekostet.“ Er nannte fast eine Million Euro. Überzogen seien die Forderungen aber nie gewesen. „Gute Kommandanten sind einfach teuer“, kommentierte Kreisbrandrat Markus Reichart lakonisch.

Die Pöckinger Feuerwehr hat zurzeit 106 Mitglieder. Für sein 30-jähriges Dienstjubiläum wurde Günther Drexler geehrt. Ihr 20-jähriges Dienstjubiläum feiern Stefan Fischer, Johann Käß und Matthias Stuhlmiller. Sehr positiv wurde die Zusammenarbeit mit der Löschgruppe Aschering und der Maisinger Feuerwehr beurteilt.

5130 ehrenamtliche Stunden wurden 2015 geleistet. Es gab 89 Einsätze – die zweithöchste Zahl seit 2010 (damals 110). Gefordert war die Feuerwehr auch bei der Flüchtlingshilfe, so beim Aufbau der Unterkünfte. „Für uns ist es beruhigend zu wissen, dass wir auf diese Hilfe vertrauen können“, lobte der Kreisbrandrat.

Kaiser lobte auch eine „deutlich verbesserte“ Übungsbeteiligung. Kassier Alexander Lauterbach berichtete über ein wirtschaftlich erfreuliches Jahr - nicht zuletzt, weil viele Bürger Christbäume bei der Feuerwehr gekauft haben. Das Vereinsvermögen konnte auf 19 400 Euro erhöht werden. nz

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