Freizeitpark statt Kiesgrube

Gilching - Zwischen dem Gilchinger Ortsteil St. Gilgen und der Wertstoff-Umladestation Remondis soll ein Freizeitpark entstehen. Bürgermeister Manfred Walter rechnet mit bis zu 15 Jahren bis zur Fertigstellung.

Noch beherrschen Kiesgruben, Asphaltmischanlagen und die Wertstoff-Umladestation die Landschaft bei St. Gilgen. Das soll sich ändern. Die Firma Skokanitsch plant, die über die Jahre hinweg durch die Kiesentnahme ausgebeuteten Gruben nach und nach zu renaturieren. Im Laufe der nächsten Jahre soll dann auf dem insgesamt neun Hektar großen Gelände ein vier Hektar großer und 20 Meter großer Hügel, umgeben von einem Freizeitpark entstehen.

„Dies bedeutet, dass nicht nur die Gruben verfüllt werden, sondern dass zusätzlich Wege angelegt und Bäume gepflanzt werden“, begrüßt Walter die Maßnahme. Der geplante Hügel soll außerdem auch mehr Schutz gegen den Lärm der sich in der Nähe befindenden A 96 bieten. Der Gilchinger Umweltausschuss hat das Konzept in seiner jüngsten Sitzung abgesegnet. Mit im Boot sitzt außerdem das Landratsamt Starnberg, mit dem das Konzept bereits abgestimmt worden ist.

Zum Verfüllen der Gruben wird das Unternehmen laut Rathauschef Walter reinen Bauschutt und Humus verwenden. „Wenn irgendwo ein Haus abgerissen und neu gebaut wird oder aber der Erdaushub, der beim Hausbau entsteht - das sind die Materialien, die zum Verfüllen geeignet sind.“

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