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Herrlich anzuschauen: Der Festumzug durch den Ort
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Auch die Kleinen mischten mit.
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Gauschützenjahrtag mit Festzumzug
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Gauschützenjahrtag mit Festzumzug

Schützenjahrtag

Prächtiger Jahrtag bei Kaiserwetter

Schützenjahrtag in Oberpfaffenhofen: Bei herrlichem Wetter zogen 45 Schützenvereine aus dem gesamten Gau, die Ortsvereine und Politiker in guter Tradition und bester Stimmung nach einem besinnlichen Gottesdienst durch den Ort.

Oberpfaffenhofen – Blasmusik, prachtvolle Fahnen, hunderte Menschen in wunderschönen Trachten: Der Fest-umzug zum Schützenjahrtag, den heuer die Schützengesellschaft Frohsinn Oberpfaffenhofen ausrichtete, beeindruckte auch die unbeteiligten Zaungäste. Die Autofahrer mussten sich ein bisschen in Geduld üben, wurden dafür aber mit Farbenpracht und einem Blick auf bayerische Tradition belohnt. Gefeiert wurde anschließend im Zelt beim Schützenheim der Oberpfaffenhofener – mit gutem Essen, kühlen Getränken und natürlich den schwungvollen Klängen der Weßlinger und Seefelder Blasmusik.

Bereits zum fünften Mal gestaltete Weßlings Pfarrer Anton Brandstetter die Messe und fand auch dieses Mal wieder ein neues Bild. „Wir werden nicht immer ins Schwarze treffen“, sagte er und erinnerte daran, dass Niederlagen, Rückschläge und Enttäuschungen ebenso Teil des Lebens seien wie die Erfolge. Im Gegenteil könnte das Nicht-Gelingen den Betroffenen stärken, predigte er in der voll besetzten Kirche Heilig Kreuz. Immer wieder klangen die Schützenketten, deren geprägten Silbertaler die erfolgreichen Schützenkönige ihrem Verein traditionell spenden. Beeindruckt lauschten die Messebesucher dem Kirchenchor Oberpfaffenhofen/Unterbrunn. Formvollendet rahmten die Fahnenabordnungen den Gottesdienst ein und die Böllerschützen schossen zum Abschluss drei- mal in die Luft.

Vor der Kirchentür wartete die Ortsfeuerwehr, die den Festumzug absicherte, und im Festzelt rüsteten sich die Bedienung und die Verantwortlichen für die Essens- und Getränkeausgabe. Die dort gezeigte Verbundenheit und der Gemeinschaftsgeist der Vereine und Mitwirkenden mache diesen Jahrestag so wertvoll, lobte Landrat Karl Roth. Auch Andreas Lechermann freute sich über den gelungenen Tag. Der Gauschützenmeister des Schützengaus Starnberg sprach in seiner Rede der anwesenden „Schützengesellschaft Mantal Harkirchen“ Mut zu, deren Schießstand vor einer Woche bereits zum zweiten Mal dem Feuer zum Opfer gefallen war (wir berichteten). Lechermann kündigte an, ein Benefiz-Schießen zu veranstalten – sollte die Versicherung nicht zahlen. Neben dem CSU-Bundestagsabgeordneten Michael Kießling war auch Dr. Ute Eiling-Hütig vor Ort. Die Landtagsabgeordnete zog vor 18 Jahren von Westfalen in den Landkreis und sie erinnerte sich daran, wie herzlich sie von den Feldafinger Schützen aufgenommen worden sei – und nahm daraufhin offensichtlich überrascht selbst das silberne Abzeichen für besondere Verdienste entgegen. Auch Weßlings Pfarrer hatte sich mit seinen jeweils gelungenen Gottesdiensten ein silbernes Verdienstabzeichen verdient. Schützenmeister der Oberpfaffenhofener Schützen, Walter Blaschke, bekam ebenfalls ein Verdienstabzeichen. Er trägt seit 1986 die bis zu 40 Kilogramm schweren Fahnen der Oberpfaffenhofener Schützen. Grund genug, dass er neben Hans Peter, Anton Weiler und Roland Koch, alles Mitglieder des Schützenvereins Frohsinn, eine Urkunde und eine Ehrennadel überreicht bekam.

Michèle Kirner

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