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Der mit 5000 Euro dotierte Fünf-Seen-Filmpreis ging an „The Wounded Angel“ (v.l.): Tim Weidner, Matthias Helwig (nimmt ihn stellvertretend in Empfang) und Claudia Demler.

Fünf-Seen-Filmfest

„The Wounded Angel“ macht das Rennen

Starnberg - Das Fünf-Seen-Filmfestival ist Geschichte, doch zum Schluss wurden noch die wichtigsten Preise vergeben.

Die Spannung hielt sich bis zuletzt: 162 Filme, 330 Vorstellungen sowie mehr als 70 deutsche und internationale Filmschaffende – das zehnte Fünf-Seen-Filmfest ging am Sonntagabend mit stolzen Zahlen, mehr als 20 000 Besuchern und vier weiteren Siegern zu Ende. Erst am frühen Nachmittag hatte sich die Jury auf die Gewinner festgelegt, die am Abend freudig ihre Awards entgegennehmen konnten. Gewinner des Fünf-Seen-Filmpreises ist das Werk „The Wounded Angel“. Den Drehbuchpreis des Fünf-Seen-Filmpreises gewinnt „One Floor Below“. „Meteorstrasse“ gewinnt den Wettbewerb Perspektive Junges Kino, der kurzfristig in zwei Kategorien aufgeteilt worden war. Den Publikumspreis des diesjährigen Festivals erhält der Streifen „Eine unerhörte Frau“. Er erzählt die Geschichte einer Frau aus Höhenrain. 

Zur feierlichen Preisverleihung in der voll besetzten Schlossberghalle waren auch Jury-Präsident Michael Verhoeven, Dörrie-Produzentin Molly von Fürstenberg und Regisseurin Marie Noelle zugegen.

Insgesamt gab es acht Wettbewerbe, in denen die teilnehmenden Produktionen ausgezeichnet wurden. Außer in den großen Kategorien fanden darüber hinaus Wettbewerbe in den Sparten Horizonte, Dokumentarfilm („Der zronige Buddha“) sowie dem Publikumspreis Short Plus („100 Stunden Lesbos“) und des Goldenen Glühwürmchens („Samira“) statt. Preise, die bereits auf der Filmparty-Dampferfahrt auf dem Starnberger See vergeben wurden (wir berichteten). Mehr als 90 der 162 Festivalfilme haben an diesen insgesamt acht verschiedenen Wettbewerben teilgenommen. 

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