Funkmast: Teilerfolg für Söckinger Initiative

Söcking - Die Initative Alersberg darf noch hoffen: Vor einer Entscheidung über die Petition gegen einen Funkmast bei Söcking, will der zuständige Landtagsausschuss sich vor Ort umsehen.

Der Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit hat sich gestern nach dem Bericht von Innenstaatssekretär Gerhard Eck über den Stand des Netzausbaus für den BOS-Funk in Bayern mit der Petition befasst. Der Vorschlag der Berichterstatterin Helga Schmitt-Bussinger (SPD), sich bei einem Ortstermin selbst ein Bild zu machen, wurde vom Ausschuss einstimmig angenommen. Auch Mitberichterstatter Manfred Ländner (CSU) war dafür: „Es hat sich gezeigt, dass dieser Starnberger Standort besonders ist.“ Nachfragen seien „durchaus nötig, möglicherweise sogar Verbesserungsbedarf da“, sagte er auf Anfrage.

„Froh und erleichtert“ äußerte sich IA-Sprecher Lothar Köhler. Er dankt allen, die sich trotz ablehnender Stellungnahme der Staatsregierung dafür einsetzen, doch noch eine einvernehmliche Lösung zu erreichen. Große Freude auch bei Eva John, CSU-Fraktionssprecherin im Stadtrat, die die Aussprache mit Ratskollegen und Söckingern im Maximilianeum selbst verfolgt hat: „Ein großes Lob an die Abgeordneten, die sich mit den Bürgern um eine Lösung bemühen.“

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