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Garatshauser fürchten Verkehrskollaps

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Problematisch: Fahrzeugverkehr und Fußgänger in der Unterführung. Foto: svj
Problematisch: Fahrzeugverkehr und Fußgänger in der Unterführung. Foto: svj

Garatshausen - Die Bürger des Feldafinger Ortsteils Garatshausen fühlen sich beim Verkehr über Maßen belastet - und zwar durch Probleme, die nach ihrer Meinung andere heraufbeschwören.

Wenn in Tutzing ein neues Einkaufszentrum oder weitere vorgesehene Projekte für verstärkten Lastwagenverkehr sorgen, wenn in Bernried das Buchheim-Museum die Besucherströme anzieht oder das geplante Geothermie-Kraftwerk gebaut werden wird - immer sehen sich die Garatshausener durch Verkehrsmehrungen besonders betroffen. Dies auch deswegen, weil zu ihnen am gesamten Westufer der einzige „Seeabstieg“ führt: Wo immer in diese Region gefahren wird, am See oder über die Bundesstraße - alle fahren durch Garatshausen.

Eine weitere Verschärfung wird nun wegen der sich abzeichnenden Heraufstufung der bisherigen Gemeindeverbindungsstraße Garatshausen-Traubing zur Staatsstraße befürchtet. Eine Ortsteilversammlung am 24. Januar im Spiegelsaal des Schlosses (Altenheim) soll ganz diesem Thema gewidmet sein.

Wer in Garatshausen zu Fuß vom seenahen Bereich auf die andere Seite der Bahngleise gelangen will, braucht gute Nerven. Die einzige Möglichkeit bietet die Unterführung an der Ortsverbindungsstraße nach Traubing - und auf dieser Straße sind die meisten Autos mit beträchtlicher Geschwindigkeit unterwegs. Diesseits und jenseits führen zwar Wege fast bis zur Unterführung - aber einen Bürgersteig in der Unterführung gibt es nicht.

Feldafings Bürgermeister Bernhard Sontheim verweist darauf, dass ein Ausbau der Unterführung für Fußgänger und Radfahrer vom Gemeinderat schon vor längerer Zeit beschlossen worden sei. Auch über Lärmschutzmaßnahmen sei diskutiert worden: Doch an konkrete Maßnahmen will Cornelia Beck-Kapphan aus Garatshausen bisher nicht so recht glauben: „Bis jetzt hieß es immer, ein Ausbau der Unterführung sei zu teuer.“ Willi Eisele drängt auf eine Lösung, solange noch die Gemeinde für die Straße zuständig ist.

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