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Gauting Neuntklässler üben an „MiniAnne“

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„Gauting reanimiert“ – so lautet das Motto einer Aktion, die gestern Schüler sowie Prof. Uwe Kreimeier (hi.l.), Schulleiterin Sylke Wischnevsky (hi. 3.v.l.) und Arzt Dominik Höchter (vo. 2.v.r.) am Gautinger Gymnasium starteten. Foto: Jaksch
„Gauting reanimiert“ – so lautet das Motto einer Aktion, die gestern Schüler sowie Prof. Uwe Kreimeier (hi.l.), Schulleiterin Sylke Wischnevsky (hi. 3.v.l.) und Arzt Dominik Höchter (vo. 2.v.r.) am Gautinger Gymnasium starteten. © Jacksch

Gauting - Startschuss für bayernweite Aktion in Gauting: Die Neuntklässler am Otto-von-Taube-Gymnasium (OvTG) üben in den kommenden Wochen mit der Puppe „MiniAnne“ Herz-Lungen-Wiederbelebung. Das Motto lautet: „Gauting reanimiert“.

Dominik Höchter (26), Arzt und ehemaliger OvTG-Schüler, hatte Prof. Uwe Kreimeier, Anästhesiologe am Universitätsklinikum Großhadern, für den Gesundheitstag in der Schule gewonnen. „Mit kleinen Maßnahmen kann man viel bewegen“, erläuterte er. Vor fünf Jahren hatte Kreimeier deshalb den gemeinnützigen Verein „Mini-Sanitäter“ an einem Münchner Gymnasium gegründet.

„Trotz Rettungswagen überlebt nur jeder zehnte Mensch einen Herz-Kreislaufstillstand“, erläuterte er. Werde der Patient nicht in den ersten fünf Minuten wiederbelebt, gelange kein Sauerstoff ins Gehirn. Es entstünden irreparable Schäden. Schon nach zehn Minuten sei die Person verloren. „Das Einzige, was Ihr falsch machen könnt, ist nichts zu machen“, warnte der Notfallmediziner.

Ab 2014 wird „Gauting reanimiert“ an allen weiterführenden Schulen Bayerns laufen, betonte Kreimeier.

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