Dieser Spendenscheck wiegt schwer: 15 000 Euro hat Wolfgang Schrader (Mitte) mit seiner Stiftung Leben im Alter gesammelt und gestern an Dr. Gerhard Pfister (l.) und Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer überreicht.
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Dieser Spendenscheck wiegt schwer: 15 000 Euro hat Wolfgang Schrader (Mitte) mit seiner Stiftung Leben im Alter gesammelt und gestern an Dr. Gerhard Pfister (l.) und Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer überreicht.

Stiftung Leben im Alter

15 000 Euro für den Hospizdienst

„Diese Summe ist gewaltig.“ Der Gautinger Pfarrer Klaus Firnschild-Steuer und sein pensionierter Amtsvorvorgänger Dr. Gerhard Pfister zeigten sich gestern Vormittag tief beeindruckt. Wolfgang Schrader, der Gründer der Gautinger Stiftung „Leben im Alter“ (LiA), hatte den beiden Vertretern des Leitungsgremiums des Ambulanten Hospizdienstes Gauting (AHD) zuvor einen Scheck über 15 000 Euro überreicht.

Königswiesen - Pünktlich zum 80. Geburtstag von Schraders Ehefrau Karin waren sogar die wunderschönen Magnolienblüten im Garten des Ehepaares in Königswiesen aufgegangen. Sichtlich überrascht waren die beiden Pfarrer über die Höhe der Summe. Das sei ein „ganz schöner Brocken“ für den Ambulanten Hospizdienst, räumte auch Wolfgang Schrader ein. Bekanntlich hatte der frühere Seniorenbeirat die Stiftung ursprünglich ins Leben gerufen, um eine Seniorenresidenz für ältere Gautinger Bürger auf den Weg zu bringen. Aber inzwischen sei der Mehrgenerationen-Campus des BRK an der Starnberger Straße ja fast bezugsfertig – „und voll in der Hand“ von BRK- Kreisgeschäftsführer Jan Lang. „Jeder geht seinen Weg“, sagte der frühere evangelische Prädikant Schrader. Deshalb wolle er nun den Ambulanten Hospizdienst Gauting unterstützen.

Über viele „eingebettelte Einzelspenden“ sei die Summe von 15 000 Euro zusammengekommen, erklärte Schrader. Vor allem Arbeitsmaterial für die aktuell 40 ausgebildeten ehrenamtlichen Gautinger Hospizbegleiter sollen mit dem Geld angeschafft werden, blickte Klaus Firnschild-Steuer voraus. Manche Ehrenamtliche würden zu den von ihnen betreuten Personen auch einen kostspieligen „Snoezelen-Wagen“ mitbringen, erklärte Gerhard Pfister, der nach wie vor selbst als Hospizbegleiter im Einsatz ist. Auch an Demenz erkrankten Menschen bringe dieser „Sinneswagen“ mit Tastmöglichkeiten, Lichtquellen, Düften und Klängen Lebensfreude. Davon ist Pfister überzeugt, der den AHD mit Elizabeth d’Elsa 1996 aus der Taufe gehoben hatte. „Für mich ist es noch nicht Zeit für den Snoezelen-Wagen“, scherzte der 87-jährige Wolfgang Schrader. „Ich will weiter etwas Gutes tun.“ Wer seine Stiftung Leben im Alter unterstützen möchte, kann Spenden auf deren Konto einzahlen, IBAN DE68 7009 3200 0010 0004 00.  

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