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Wer unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad unterwegs ist, macht sich unter Umständen strafbar.

Strafverfahren eingeleitet 

Angetrunkene Radlerin angefahren

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Gauting - Eine bei einem Unfall leicht verletzte Radfahrerin wird sich möglicherweise in einem Strafverfahren rechtfertigen müssen. Sie war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert. 

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Gautinger Polizei am Samstag in der Früh. Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus Unterbrunn wollte von der Ammerseestraße in Gauting nach links auf die Rafael-Katz-Straße zum Pendlerparkplatz des S-Bahnhofs einbiegen. Dabei übersah er eine 19-jährige Gautingerin, die auf ihrem Fahrrad auf der Rafael-Katz-Straße Richtung Ammerseestraße unterwegs war. Beim Zusammenprall mit dem BMW zog sich die junge Frau leichte Verletzungen zu. Sie wurde ins Klinikum Starnberg gebracht.

Da die 19-Jährige zum Unfallzeitpunkt leicht alkoholisiert war, sei nicht auszuschließen, so die Polizei, dass ihr Fahrverhalten mitursächlich für den Unfall gewesen war. Es wurde deshalb eine  Blutprobe bei der jungen Frau genommen. Strafverfahren wurden gegen beide Unfallbeteiligte eingeleitet.

Erläuternd teilt die Polizei Gauting mit, dass auch Fahrradfahrer sich strafbar machen können, wenn sie unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr unterwegs sind.  Ein Strafverfahren kommt auf den Radler ab einem Wert von 0,3 Promille zu, wenn alkoholbedingte Unsicherheiten im Fahrverhalten festgestellt worden waren. Sollten solche Unsicherheiten, zum Beispiel das so genannte Schlangenlinien-Fahren, nicht nachweisbar sein, wird ein Strafverfahren ab einer Alkoholkonzentration von 1,6 Promille eingeleitet.

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