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Silvia Herzinger leitet seit wenigen Monaten das „Klawotte“-Team.

Sie trägt ihr Programm im Namen

Gauting – Ihr Name ist Programm: Silvia Herzinger (50) hat in der Tat Herz. Die alleinerziehende Mutter leitet seit einigen Monaten das ehrenamtliche Team des AWO-Kleiderladens „Klawotte“ in Gauting Pippinplatz.

Das sind bis zu 15 Helfer, für deren Engagement sich die Leiterin bei der Ein-Jahr-Feier ausdrücklich dankte (wir berichteten). „Wir machen intensiv Werbung mit Flyern in der Gemeinde oder in Kindergärten“, sagt die AWO-Teamleiterin. Auch deshalb wachse die Nachfrage nach gespendeten Textilien in der „Klawotte“.

In den Kleiderladen – nur drei Geh-Minuten vom S-Bahnhof entfernt – kommen auch Asylbewerber oder junge Männer. Junge Mütter, die Ausstattung für ihre Babys suchen, sind unter den Kundinnen. Aber auch Frauen, die besondere Unikate suchen. „Ich freue mich immer sehr, wenn Männer kommen und ihre Sachen bei uns abliefern“, sagt Silvia Herzinger.

„Jeder kann bei uns einkaufen“, betont die Teamleiterin. Jeans, egal ob für Damen oder Herren, gehen in der „Klawotte“ für nur vier Euro über den Ladentisch. Kunden mit Berechtigungsschein (Sozialhilfe-, Renten- oder ALG-II-Empfänger) zahlen für die Jeans nur noch die Hälfte.

„Mir macht meine Arbeit viel Spaß“, erklärt Herzinger. Sehr harmonisch laufe die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen. Das honorieren auch manche Kunden, die sich mit einer Flasche Wein oder selbst gebackenen Plätzchen bedanken. Wichtig ist der Leiterin, dass sich der Laden hier trägt. Denn mit dem Überschuss finanziere die AWO soziale Projekte. 

cc

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