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Strahlende Gesichter: Mit Blumen beglückwünschte Ortschef Stephan Ebner Dr. Brigitte Kössinger. 

97,3 Prozent Zustimmung

Bürgermeisterwahl 2020 in Gauting: Dr. Brigitte Kössinger (CSU) tritt wieder an

Die amtierende Gautinger Bürgermeisterin soll auch in der kommenden Legislaturperiode Regie im Rathaus der Würmtalgemeinde führen. Die CSU bestimmte Dr.  Brigitte Kössinger erneut zu ihrer Kandidatin. Sie erhielt 97,3 Prozent der Stimmen.

Gauting Feststimmung im Saal des Bürger- und Kulturhauses Bosco. Mit einem Sektempfang und dem Sänger Matthias Mayer, der Songs von Bob Dylan interpretierte, feierten Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Gauting und Anhänger von Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger deren Erfolge. Mit überwältigender Mehrheit – 36 von 37 abgegebenen gültigen Stimmen – wählten die Christsozialen die Amtsinhaberin (63) erneut zu ihrer Bürgermeisterkandidatin bei der Wahl im kommenden März.

„Darauf sind wir stolz“, erklärte Jung-Gemeinderat Stephan Ebner vor der Bühne im Bosco. Mit der promovierten Juristin, Mutter von drei Kindern und Großmutter „haben wir in Gauting erstmals eine CSU-Bürgermeisterin“, freute sich Ebner, der bei der Kandidatenkür vor sechs Jahren Kössinger unterlegen war.

Der Ortsvorsitzende begrüßte christsoziale Prominenz: Landrat-Kandidat Stefan Frey, Kreisvorsitzende Stefanie von Winning und Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig saßen in der ersten Reihe. Auch neue Gesichter der „Unabhängigen Bürger Gauting“ wie Ariane Eiglsperger, Jasmin Klingan oder Dr. Andreas Albath, Sprecher von „Zukunft Gauting“ wurden unter den etwa 150 Festgästen gesichtet.

„Hinhören und zupacken“ sei ihr Motto, erläuterte Kössinger. Eine Rathauschefin sei „in erster Linie“ für ihre Bürger da. Die meisten ihrer Wahlziele habe sie nach gut fünf Jahren erreicht, zog die Amtsinhaberin Bilanz. Dank „einer breiten konstruktiven Mehrheit“ im Gemeinderat und in der Bürgerschaft werde das alte Grundschulareal beim Bahnhof nach dem Bürgerentscheid neu bebaut – mit „verbesserter Aufenthaltsqualität“ rund um den Bahnhof bis zum Hauptplatz „werden Bahnhofstraße und Einzelhandel aufgewertet“, erläuterte die Bürgermeisterin die Ziele des städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Als ihren „ganz großen Erfolg“ feierte die Christsoziale den barrierefreien Ausbau des Stockdorfer Bahnhofs.

Trotz „prekärer Finanzlage“ investiere die Gemeinde 665 000 Euro alljährlich in die Kultur, davon die Hälfte ins Bosco sowie gut eine halbe Million in die Förderung der Jugendarbeit mit Ehrenamtlichen in den örtlichen Vereinen. Die zahlreichen Projekte ließen sich nur im konstruktiven Miteinander im Rat umsetzen, sagte Kössinger unter Applaus. Die angespannte Finanzlage könne nur mit Gewerbeansiedlung verbessert werden. In ihrer nächsten Amtsperiode wolle sie den Handwerkerhof beim Penny-Kreisel, das Gewerbe-Gebiet auf dem Areal neben den Asklepios-Kliniken und auch den Asto-Eco-Park im Unterbrunner Holz verwirklichen: „Deshalb will ich bis 2026 Ihre Bürgermeisterin bleiben.“ Geht es nach der CSU – dann bleibt sie es. Mehr als 97 Prozent Zustimmung sind mehr als eine Hausmarke. Aber das letzte Wort haben bei der Kommunalwahl am 15. März die Bürger Gautings.

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Von Christine Cless-Wesle

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