Die Gautinger „Omas for Future“ in Aktion (v.l.): Katharina Clausen, Johanna Jonas, Renate Hartung, Dorothee Kroll und Petra Steiner.
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Die Gautinger „Omas for Future“ in Aktion (v.l.): Katharina Clausen, Johanna Jonas, Renate Hartung, Dorothee Kroll und Petra Steiner.

„Omas for Future“

Bunte Brücke für den Klimaschutz

Jeder kennt sie, die Brücken mit den kleinen Schlössern, auf denen sich Paare ewige Liebe versprechen. Die Gautinger „Omas for Future“ nutzten die große Brücke im Zentrum der Gemeinde am Samstag ebenfalls – indem sie sich an der bundesweiten Aktion „Liebesbrücke“ beteiligten. „Von 17 bis 18 Uhr wehten unsere Klimabänder. Seit Wochen sammeln wir die Klimawünsche der Bürger.

Gauting - Und wie immer erhalten wir viele positive Reaktionen von Passanten und Autofahrern. Das Thema Klimaschutz liegt den Menschen am Herzen“, resümierte Petra Steiner, eine der Omas.

Ab Mitte August werden die Bänder in einer großen Sternfahrt mit dem Fahrrad nach Berlin gebracht. Über sechs Hauptrouten sind die einzelnen Sammelstellen verbunden. Dort werden die Klimabänder sukzessive an die Fahrer übergeben. Mitradeln kann jeder, der ein Zeichen für das Klima setzen möchte. Interessierte können sich auf der Webseite der Aktion www.klimabaender.de als Mitfahrer eintragen oder eigene Routen planen. In Gauting hält die Tour am Donnerstag, 19. August.

„Alle Gautinger sind herzlich eingeladen, sich an der Fahrt zu beteiligen. Jeder kann entscheiden, wie lange er mitradeln mag, vielleicht nur wenige Kilometer, vielleicht unsere gesamte Etappe bis Ingolstadt“, schreibt Petra Steiner. In der Hauptstadt findet das große Finale der Aktion statt: das Festival der Zukunft. Dort werden die Klimabänder zwischen Kunstinstallationen, Ständen und Showvorführungen aufgehängt. „Hier verdichten sich viele kleine Klimawünsche zu einer großen, kollaborativen und bunten Vision eines nachhaltigen Deutschlands und einer grünen Zukunft“, versprechen die „Omas for Future“.

Die Gruppe wendet sich besonders an die über 50-Jährigen. „Diese Menschen müssen schnell und konsequent zur Transformation beitragen“, heißt es in einer Pressemitteilung zur Aktion. Seit dem offiziellen Startschuss am 10. Juli wehen in immer mehr Städten bunte Klimabänder im öffentlichen Raum. Jedes der Bänder, die oft aus alten Stoffresten bestehen, enthält den individuellen Wunsch oder eine Botschaft der Bürger an die Politik oder an andere Menschen des Landes.  

Das Landkreiswetter

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