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Ein Teil der Kühe ist wieder im Stall. Aber nicht alle, leider.

Von ihnen fehlt jede Spur

Heute entscheidet sich: Werden entlaufene Kälber erschossen?

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Immer noch fehlt jede Spur von den 14 Jungrindern, die in der Nacht zum Donnerstag in Hausen aus einem Stall entkommen sind. Möglicherweise fällt bald eine drastische Entscheidung.

Hausen – „Wir bekommen immer mal wieder Hinweise aus der Bevölkerung, die vereinzelte Tiere gesehen haben“, berichtete gestern Alexandra Führer dem Starnberger Merkur.

Dann springen die Suchtrupps sofort ins Auto. „Aber bis wir am gemeldeten Ort angekommen sind, sind die Tiere schon wieder weg“, sagt die Bäuerin und klingt frustriert. Mit jedem Tag, an dem die sechs bis acht Monate alten Kälber im Wald unterwegs sind, würden die Tiere scheuer, berichtet sie.

Am heutigen Montag sollte daher mit der Polizei das weitere Vorgehen besprochen werden. „Es ist möglich, dass ein Teil der Tiere abgeschossen werden darf“, sagt Alexandra Führer traurig. Aber die Sicherheit der Autofahrer gehe vor – und die Gefahr, dass eine der Färsen einen Unfall verursacht, bestehe nach wie vor. Die Entscheidung, ob die Tiere nun abgeschossen werden dürfen oder nicht, wurde vorerst vertagt. Zuerst soll nach Aussage von Alexandra Führer ein Veterinär hinzu gezogen werden. Er soll prüfen, ob die Tiere gegebenenfalls auch betäubt werden können. 

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