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Unser Archivbild zeigt ein Foto der eRUDA im Jahr 2015 auf dem Kirchplatz in Starnberg.

eRUDA

Größte E-Rallye kommt am Sonntag nach Gauting

Das Finale der eRUDA findet heuer am Rathaus in Gauting statt. 260 Fahrer von Elektromobilen geben Interessierten dabei Auskunft.

Gauting – „Summen und brummen“ wird es am kommenden Sonntag, 7. Oktober, ab 14 Uhr in Gauting, freuen sich Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger und ihr Umweltmanager Wilhelm Rodrian. Denn zum ersten Mal findet die Veranstaltung „eMobil“ rund um das Gautinger Rathaus statt. 259 Teilnehmer der größten deutschen Elektro-Rallye „eRUDA“ (Elektrisch rund um den Ammersee) werden in der Würmtalgemeinde zum Finale Station machen.

Die eMobil-Rallye startet am Samstag, 6. Oktober, in Weilheim am Festplatz, Schlusspunkt ist die Veranstaltung eMobil in Gauting. Einen Zwischenstopp legen die passionierten Rallye-Fahrer zuvor bei den 3. Greilinger Elektroflugtagen ein. Denn im Zeichen der Energiewende ist Elektromobilität auf dem Vormarsch.

Das grüne Logo der Elektro-Rallye „Rund um den Ammersee“ prangt auf dem weiß lackierten Elektro-Auto von eRUDA-Organisator Werner Hillebrand-Hansen. Mit seinem schicken und umweltfreundlichen Mobil fuhr er am Montag vor die Gautinger Rathaus-Tiefgarage. Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Schirmherrin der „eRUDA“ 2018, setzte sich probehalber hinters Steuer des Renault Zoe. Das gleiche nagelneue Modell für 25 000 bis 30 000 Euro steht bereits in der Rathaus-Tiefgarage – und wird von Rathausmitarbeitern und STATT-Auto-Nutzern rege genutzt, erzählt Umweltmanager Wilhelm Rodrian. Groß ist die Nachfrage: „Bis zu eineinhalb Jahren dauert es, bis ein Elektrofahrzeug überhaupt geliefert werden kann“, berichtet Werner Hillebrand-Hansen. Der Familienvater fährt selbst einen Tesla, seine Frau einen Zoe. Für Kurzstrecken mit Kindertransport sei der kleine Zoe mit einer Reichweite von bis zu 400 Kilometern ideal, meint er.

Bereits zum sechsten Mal organisiert Werner Hillebrand-Hansen die größte eMobil-Rallye Deutschlands. Der Rekord von 260 angemeldeten Elektrofahrzeugen wie dem aktuellen Modell Tesla 3, Hyundai IONIQ, Renault Zoe, Nissan Leaf oder BMW i3 ist auch eine Herausforderung: Rund ums Gautinger Rathaus und an der gesperrten Schulstraße werden die Rallye-Fahrzeuge am Sonntagnachmittag von 14 Uhr bis 16 Uhr aufgereiht sein, sagt Gautings Umweltmanager Rodrian. Zum Laden werden die Starkstromanschlüsse im Gemeinde-Bauhof genutzt. Von 14.30 bis 15 Uhr können Interessierte ihre praktischen Fragen den Rallye-Fahrern stellen. Da die eMobil-Piloten zuvor den höchsten befahrbaren Gletscher der Alpen, den Rettenbachferner mit 2830 Höhenmetern erklommen haben werden – ohne Laden – gibt es bestimmt einiges zu hören.

Am Sonntag, 7. Oktober, um 15 Uhr wird Landrat Karl Roth die Sieger der diesjährigen E-STArt-Sonderprüfung „Alltagstauglichkeit“ ehren. Bürgermeisterin Dr. Kössinger zeichnet anschließend die diesjährigen Sieger-Piloten der eRUDA aus.

„Es muss in die Köpfe der Menschen, dass sie auf Elektroautos umsteigen“, resümierte Gautings Rathauschefin. Anders sei die Energiewende im Landkreis nicht zu schaffen, ergänzt Wilhelm Rodrian. „Und wenn Sie dann noch Solarzellen auf dem Dach nutzen, können Sie Ihr e-Auto bei der Arbeit laden – und abends mit dem Strom kochen“, beschrieb Rodrian die nahe Zukunft.

Von Christine Cless-Wesle

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