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Ehrende und Geehrte: Florian Möhwald, Thomas Walser, Hermann Michl, Nico Krafft, Andreas Heb, Korbinian Röckenschuß, Peter Schröfl, Hermann Geiger, Jürgen Sklarek, Florian Colett, Stefan Merkl und Ferdinand Maenner (vl.l).

Freiwillige Feuerwehr Unterbrunn

Retter von klein auf

In der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Unterbrunn gab es viel Lob für den Einsatz der Ehrenamtlichen und das rege Vereinsleben.

Unterbrunn – Ob bei der Gaudi beim Seifenkistenrennen oder als Fahnenabordnung: Ohne die Unterbrunner Freiwillige Feuerwehr wäre das Vereinsleben arm. Bei der Jahresversammlung im Gasthaus Högner dankte deshalb Vize-Bürgermeister Dr. Jürgen Sklarek den Aktiven für ihre große Einsatzfreude.

Insgesamt 35 Aktive hatten im vergangenen Jahr 750 freiwillige Arbeitsstunden geleistet, bilanzierte Kommandant Stefan Merkl. In Unterbrunn hat die 1873 gegründete Dorf-Feuerwehr Tradition – und regen Zulauf, freute sich Vereinsvorsitzender Hermann Michl. Mal wieder in Eigenleistung hatten die Unterbrunner den Gemeinschaftsraum im historischen Feuerwehrhäusl geweißelt. Wie schon vor 14 Jahren hat die Gemeinde die Ortswehr bei den Renovierungsarbeiten im Gemeinschaftsraum finanziell unterstützt.

Ungebrochen ist in Unterbrunn der Zulauf auf die Kinderfeuerwehr. Mit zehn Mädchen und Buben ist die von Erzieherin Rebecca Möcks und Zweifach-Mutter Alexandra Heb geleitete Gruppe der Sechs- bis Neunjährigen momentan restlos ausgebucht. „Drei Kinder stehen derzeit auf der Warteliste“, berichtete Jugendwart Thomas Walser. Nur bei den Neun- bis Zwölfjährigen gebe es noch freie Plätze, ebenso in der Jugendgruppe. Sechs von ihnen wechselten nämlich gerade in den aktiven Dienst.

Höhepunkte beim Feuerwehrnachwuchs waren 2017 die Gaudi des schon legendären Unterbrunner Seifenkistenrennens, aber auch das Grillen beim Christkindlmarkt im Pfarrhof. Feuerwehrball, Schlachtschüs-
selessen, Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen und Abordnungen bei Fronleichnamsprozession und Fahnenweihe der Trachtler in St. Benedikt Gauting waren weitere Höhepunkte im abgelaufenen Jahr, zählte Schriftführer Hermann Geiger auf.

„Einigermaßen ruhig“ war das Jahr 2017 mit insgesamt 25 Einsätzen, fand Kommandant Merkl. „Gott sei Dank“, sagte er, sei der Brand mit Gefahrengut am Unterbrunner Kieswerk beim Eintreffen der Dorf-Wehr schon gelöscht gewesen. „Beim Frontalzusammenstoß mit drei schwer verletzten Personen auf der Umgehungsstraße am 14. Juni war unsere Zivilstaffel mit 21 Mann dafür drei Stunden im Einsatz.“

Mit Verwaltung oder Übungen leisteten die Unterbrunner insgesamt 750 Einsatzstunden. „Ohne Euch Ehrenamtliche wäre unser soziales Gemeindeleben gar nicht existent“, dankte Gautings Vize-Bürgermeister Sklarek.

Von Christine Cless-Wesle

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