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Nicht alltäglicher Übungsort: Gautinger Feuerwehrkräfte trainierten die Sicherung und Erstversorgung eines Verletzten auf einem Kranausleger – 50 Meter über dem Erdboden.

Feuerwehrübung

Ernstfall geprobt über Dächern von Gauting

Höhenangst war bei dieser Übung der Freiwilligen Feuerwehr hinderlich: Auf zwei riesigen Baukränen trainierten die Einsatzkräfte für den Ernstfall. 

Gauting– In luftiger Höhe hat die Freiwillige Feuerwehr Gauting den Ernstfall geübt. Einsatzort war die Großbaustelle auf dem früheren Schulgelände beim Bahnhof, und dort die beiden riesigen Baukräne. Der angenommene Ernstfall: Auf dem Ausleger eines Baukrans lag in 50 Meter Höhe ein verletzter Montagearbeiter.

Da die maximal 30 Meter hohe Drehleiter der Feuerwehr wegen der großen Höhe hier nicht genutzt werden konnte, mussten die Einsatzkräfte den kräftezehrenden Aufstieg über die Leiter des Kranes antreten. Ausgerüstet mit Klettergurten, Material zur Absturzsicherung und Rettungsrucksack war die für einige schon unüberwindbare erste Hürde – die enorme Höhe – zu meistern. Die zweite Hürde folgte auf dem Fuß: Der sehr beengte Durchstieg durch den Drehkranz des Kranes glich einem akrobatischen Akt. Oben angekommen, bestand die Aufgabe darin, den Verunglückten auf dem Ausleger zu erreichen, gegen Absturz zu sichern und die erste medizinische Versorgung durchzuführen.

Das alles wurde bravourös gemeistert, wie Kommandant Stefan Klaussner mitteilt. Nach getaner Arbeit konnte noch für einen Moment der großartige Ausblick genossen werden, ehe der Abstieg zurück auf den Erdboden angetreten wurde.  

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