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Freude und Dank über die Schülerspende zeigen (v.l.) Johannes Schoekel, Reinhard Schlamp , Felix Teich, Adriana Scipio, Lukas Möhnke und Manfred Jahreis. 

Mehrgenerationen-Projekt in Gauting

Realschüler unterstützen Senioreninitiative

Schüler der Gautinger Realschule engagierten sich dieses Jahr in generationenübergreifenden Projekten. Dafür haben sie nun ein Preisgeld erhalten, das sie an Senioren spenden.

Gauting – Mit bewegenden Worten dankte Dr. Johannes Schmoeckel von der Initiative „Gauting hilft“ des Seniorenbeirats den Schülern in der Realschulaula am letzten Schultag vor den Sommerferien für ihre Spende. Die am europäischen Mehrgenerationen-Projekt „Was zählt im Leben?“ beteiligten Schüler hatten ihr Preisgeld von 300 Euro dem Senioren-Projekt vermacht. Weitere 100 Euro kommen Rentnern der Haerlinschen Sozialstiftung zugute.

„Was zählt im Leben?“ – unter diesem Titel hatte die Lehrerin Adriana Scipio heuer Generationen übergreifende Workshops initiiert. Mit im Boot beim europäischen Projekt waren auch Schüler aus den Gautinger Partnerstädten Clermont l’Hérault und Patchway. Kein Wunder, denn Realschullehrerin Adriana Scipio ist auch im Vorstand des deutsch-französisch-englischen Partnerschaftsvereins Gauting engagiert.

Die Schüler spendeten das komplette Preisgeld für Senioren

Für das erfolgreiche Alt-Jung-Projekt „Was zählt im Leben?“ erhielten die Gautinger Realschüler ein europäisches Preisgeld in Höhe von 400 Euro, berichtete Initiatorin Adriana Scipio im Gespräch mit dem Starnberger Merkur erfreut. Die am Projekt beteiligten Schüler spenden diese Summe komplett an hilfsbedürftige Gautinger Senioren.

Begeistert war Johannes Schmoeckel bei der offiziellen Spenden-Übergabe am letzten Schultag, „dass so junge Menschen an die Alten denken“. Mit dem Beirat-Vorsitzenden Dr. Klaus Wagner habe er die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe im Forum StaRK am Gautinger Bahnhofplatz 2018 aus der Taufe gehoben, sagte Schmoeckel. Insgesamt 20 aktive Ehrenamtliche unterstützten 30 Senioren am Ort – etwa bei Arztbesuchen, Einkäufen oder mit Fahrdiensten. Doch das größte Problem dieser alten Menschen, die allein in ihren vier Wänden sitzen, sei „die Einsamkeit“, berichtete Schmoeckel. „Mit der Spende vergüten wir kleine Handwerkerleistungen pauschal, wenn etwa eine Gardinenstange aufzuhängen ist.“ Denn die Angehörigen dieser Senioren lebten weit entfernt, sagte Schmoeckel. Er dankte den Realschülern Felix Teich und Lukas Möhnke stellvertretend für alle Schüler für die Spende aus ihrem prämierten Projekt.  

von Christine Cless-Wesle

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