Preisverleihung unter freiem Himmel: Nicolas Wallner, Jakob Sigrist, Lehrerin Helena Blümel, Kaiwen Li, Lehrerin Constanze Kubisch, Louisa Mölm, Lehrer David Schubert, Rebecca Treplin, Lehrer Markus Sesselmann, Aurelia Schneider, Lehrerin Julia Harthun und Schulleiterin Sylke Wischnevsky (v.l.).
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Preisverleihung unter freiem Himmel: Nicolas Wallner, Jakob Sigrist, Lehrerin Helena Blümel, Kaiwen Li, Lehrerin Constanze Kubisch, Louisa Mölm, Lehrer David Schubert, Rebecca Treplin, Lehrer Markus Sesselmann, Aurelia Schneider, Lehrerin Julia Harthun und Schulleiterin Sylke Wischnevsky (v.l.).

Reihenweise Preise

Urkunden auf dem Dach: Gautinger Schulleiterin zeichnet Gymnasiasten aus

Reihenweise Preise haben die Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting abgeräumt. Jetzt wurden sie dafür ausgezeichnet.

Gauting – In Corona-Zeiten mit Abstandsgebot ist alles anders: Stellvertretend für die diesjährigen Preisträger am Otto-von-Taube-Gymnasium verlieh Direktorin Sylke Wischnevsky auf dem Flachdach ausgewählten Schülern ihre Urkunden. Sie hatten sich an unterschiedlichen Wettbewerben beteiligt.

Zum ersten Mal hatte sich das Gymnasium am „Big Challenge“-Englisch-Wettbewerb beteiligt. Tamika Soboll (6f), Nando Karl (7f) und Jarla Domeier (7b) räumten auf Anhieb Preise ab – auf Bundes- und Landesebene. „Ihr beweist, dass man ehrgeizig sein soll und das Bildungsangebot, das wir Euch hier geben, auch annehmen muss“, betonte Wischnevsky. Ihre Erfolge dürften ihre Schülerinnen und Schüler durchaus feiern, so die Direktorin. Die Auszeichnungen mit Urkunden und Sachpreisen wie „Exit Games“ oder Kniffelspiele spendete der Förderverein. Julia Harthun, Lehrerin und Wettbewerbsbeauftragte, habe in den Klassen bereits Preise verteilt.

Louisa Mölm bekommt Auszeichnungen querbeet

Sylke Wischnevsky ehrte auch zwei Sieger der Mathematik-Olympiade. Nicolas Wallner (6b) räumte den ersten Preis ab, Kaiwen Li (5e) den zweiten. Rebecca Treplin räumte gleich zwei Preise ab: Die Zehntklässlerin gewann den ersten Preis im Landeswettbewerb Mathematik, aber auch die zweite Runde im Jugendwettbewerb Informatik. „Eine weibliche Gymnasiastin, die in Mathe und Sprachen gut ist: Das sind die Führungskräfte von morgen“, sagte Wischnevsky und beglückwünschte ihre erfolgreiche „Generalistin“ Louisa Mölm (10b). Die Gautingerin ist bereits in der dritten Runde des Jugendwettbewerbs Informatik. Mit ihrer Klassenkameradin Aurelia Schneider räumte Louisa Mölm aber auch den zweiten Preis ab – im Fremdsprachen-Bundeswettbewerb Englisch sowie im Solo-Wettbewerb Latein.

Darauf ist Philologin Wischnevsky besonders stolz: Jakob Sigrist (9e) gewann den dritten Platz im „Drei Musketiere“-Fremdsprachen-Bundeswettbewerb für Französisch. Denn Französisch im Schulprofil zeichne das Gautinger Gymnasium mit Hochbegabtenklassen besonders aus, betonte die Direktorin.

„Jugend forscht“ und musische Erfolge

Eva Gundlach machte dem musischen Ruf des Gymnasiums, an dem die Violinistin Prof. Julia Fischer und ihre Kollegin Lena Neudauer die Schulbank gedrückt hatten, alle Ehre. Die Neuntklässlerin erspielte sich den ersten Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“.

„Chemie – die stimmt!“: Georgiy-Alexander Konakov (9e), Hauke Döllefeld (9d) und ein nicht genannter Gymnasiast aus der 10d „konnten die Jury mit ihren Einsendungen im Fach Chemie überzeugen und qualifizierten sich für die Regionalrunde“, ergänzte Julia Harthun.

Bei „Jugend forscht“ gewann das Otto-von-Taube-Gymnasium den Schulpreis 2020. Die TUM-Kollegiaten Hanna Hoogen, Elias Hanser, Jeanette Plechinger und Dominik Krepold räumten erste Preise ab. Karoline Waggershauser (10c) belegte den zweiten Platz und holte den Sonderpreis „Thinking Safety“.

Känguru-Wettbewerb digital - heuer keine Preise vergeben

Wegen Corona sei der Känguru-Wettbewerb in Mathematik erstmals online gelaufen. Doch die Jury hätte nicht kontrollieren können, ob die Kinder die kniffligen Aufgaben selber gelöst haben. Deshalb gab’s auch keine Preise. Eine prämierte Sechstklässlerin habe im Cyber-Mentor-Plus-Programm LEMA (Leistung macht Schule) in einer Videokonferenz mit einem Dämmerungssensor vorgeführt, „wie Antibiotika Zellen angreifen“, berichtete Harthun. Wettbewerbe seien „sehr motivierend“, betonte die Lehrerin.

Christine Cless-Wesle


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