Tierquälerei

Wilderer schießt trächtiges Reh an

  • schließen

Die Polizei Gauting ermittelt wegen Jagdwilderei. Ein Unbekannter hat ein trächtiges Reh angeschossen. In einem Waldstück bei Gauting musste es von Polizeibeamten erlöst werden.

Gauting - Ein Drama um ein schwer verletztes Reh endete am Donnerstag in einem Waldstück gegenüber des Klinikums Fünfseenland in Gauting. Beamte der Gautinger Polizei waren  alarmiert worden, dass dort ein verletztes Tier sei. Die Beamten fanden das Reh, das zudem trächtig war, noch lebend und erlösten es von seinem Todeskampf.

Nachdem das Reh geöffnet war, fand der zuständige Jagdpächter zwei Einschusslöcher und zwei Ausschusslöcher bei dem trächtigen Reh. Das Kaliber schätzte er auf acht bis neun Millimeter. Die genaue Tatzeit ist leider nicht bekannt, sagte ein Spreche der Gautinger Polizei.

Sie bittet nun Spaziergänger, Radfahrer und Waldbesitzer um mögliche Hinweise auf den Täter. Wer verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat, Fahrzeuge oder Personen im Wald gesehen hat, soll sich sofort unter der Telefonnummer (089) 893 13 30, melden.

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Bufdi“ am Werk: An jedem Tag etwas Neues
Maja Kettinger sagt nach ihrem sozialen Jahr im Seefelder MehrGenerationenHaus, für wen der Bundesfreiwilligendienst geeignet ist. Majas ehemalige Wirkungsstätte sucht …
„Bufdi“ am Werk: An jedem Tag etwas Neues
Turnier spitze, Ergebnis durchwachsen
Das macht Lust auf mehr. Die erstmals ausgetragenen Starnberg Open waren ein voller Erfolg für den Golfclub Starnberg. Nur einer hatte keinen Grund, zu strahlen.
Turnier spitze, Ergebnis durchwachsen
Auffahrunfall im Starnberger Berufsverkehr
Im morgendlichen Berufsverkehr fuhr am Montagmorgen in Starnberg ein Lkw auf einen Pkw auf.
Auffahrunfall im Starnberger Berufsverkehr
Darüber spricht Herrmann heute in Andechs
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann spricht am Montagabend im Klostergasthof Andechs zu einem aktuellen Thema. 
Darüber spricht Herrmann heute in Andechs

Kommentare