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In der Turnhalle der Gautinger Realschule an der Birkenstraße sind schon wieder neue Baumängel aufgetaucht. Hier ein Archivfoto von den Prüfungen.

Baumängel an der Realschule

Gutachter auf der Spur des Kondenswassers

Gauting – Unter einem unglücklichen Stern steht offenbar die erst vor vier Jahren fertig gestellte Turnhalle der Zweckverbands-Realschule auf dem Gautinger Campus an der Birkenstraße.

Derzeit bilden sich immer wieder kleine Wasser-Pfützen auf dem nagelneuen Bodenbelag, bestätigte Rathaussprecherin Charlotte Rieboldt am Dienstag auf Anfrage. Ursache sei vermutlich Kondenswasser, das sich auf dem Dach bildet – und von dort in die Halle tropft. Die Kette mit Bau-Schäden an der Turnhalle der Zweckverbands-Realschule in Gauting reißt nicht ab: Erst in den Sommerferien 2014 hatte zunächst eine Reinigungsfirma den neuen Boden samt Unterbau durch unsachgemäßes Wachsen, Hobeln und finales Überschwemmen gründlich ruiniert. Kaum ist der Schaden – auf Kosten der Versicherung der Putzfirma – behoben, die vorübergehend gesperrte Realschul-Turnhalle wieder bespielbar, droht nun neues Ungemach.

Die Kondenswasserpfützen sind nicht zu übersehen. Eswird vermutet, dass die Nässe an einer undichten Verbindung zwischen Oberlichtern und Dach entsteht. Das Kondenswasser-Problem trete auch bei trockener Witterung mit Sonne auf, wenn‘s nicht geregnet hat, so Rieboldt weiter. „Es wurde immer wieder versucht, die Dachkonstruktion der neuen Realschul-Turnhalle im Nachhinein abzudichten“, so Gautings Rathaussprecherin weiter. Aber nur vorübergehend waren danach die Pfützen verschwunden, denn „irgendwo ist der Wurm drin“. Vorige Woche hat der zuständige Zweckverband deshalb einen Sachverständigen beauftragt: Jetzt „warten wir etwa zwei Wochen auf das Ergebnis des Gutachtens. Glücklicherweise ist die neue Realschul-Turnhalle auf dem Gautinger Campus trotzdem weiter bespielbar. Vor dem Sportunterricht oder Vereins-Training „müssen wir das Kondenswasser halt vom Boden weg wischen“, sagt Rektor Manfred Jahreis gelassen. Der Mann ist Kummer gewohnt: Ein maßangefertigtes schweres Klassenzimmer-Fenster im damals gerade mal zwei Jahre alten Realschul-Neubau war beim Öffnen einem Schüler aus den gebrochenen Scharnieren entgegengeflogen: Weil der Bub außergewöhnlich kräftig war und die Konstruktion halten konnte, kam er damals nur mit leichten Verletzungen davon.  cc

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