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Hilfe bei der Berufswahl möchte Andreas Oswald (3.v.l.) den Realschülern mit seinen praktischen Vorführen im Info-Truck der Metall und Elektroindustrie geben. 

Realschule Gauting

Spannende Anreize für die Berufswahl

Die Metall- und Elektroindustrie hat ihren Informations-Truck am Mittwoch zur Gautinger Realschule geschickt. Und hat damit genau die Interessen der 14-jährigen Johanna getroffen.

Gauting „Mein Vater ist Elektroingenieur, und ich kann mir selbst einmal vorstellen, in diesem Bereich tätig zu werden“, sagte die Realschülerin. Alle Schüler der 8. Klassen haben die Möglichkeit bekommen, verschiedene Berufsfelder der Metall- und Elektro-Industrie kennenzulernen.

Zehn Info-Trucks sind in ganz Deutschland unterwegs. Besetzt sind sie mit einem erfahrenen Beraterteam, bestehend aus Pädagogen und Arbeitern aus dem technischen Bereich. In Gauting bemühten sich Jörg Schneider und Andreas Oswald, den Schülern die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie näher zu bringen. „Wir wollen die Schüler für die berufliche Praxis sensibilisieren“, erklärte Schneider.

In dem zweistöckigen Truck können die Besucher diesen Bereich der Arbeitswelt besser kennenlernen. Im unteren Teil geht es um die Praxis, die mit Multimedia-Anwendungen und anschaulichen Experimentierstationen veranschaulicht wird. Ein Höhepunkt ist die computergesteuerte Fräsmaschine, an der die Schüler ihr eigenes Werkstück fertigen dürfen. Die Schüler der Klasse 8 c etwa frästen ihre Initialien in ein Stück Metall. Die Schüler waren voller Tatendrang und probierten die verschiedenen Praxisstationen aus.

Wer noch keinen Plan für seine berufliche Zukunft hat, erhält in dem Truck Anregungen. „Man bekommt Ideen, was einen überhaupt interessieren könnte“, resümierte der 13-jährige Lukas. Und Delfine (13) sowie die 14-jährige Leone sagten: „Es lassen sich vielleicht auch Sachen ausschließen, die einem weniger gefallen.“

Im oberen Stock des Trucks gibt es Einblicke in die Theorie, die interaktiv ausgerichtet sind. Auf Tablets und einem großen Monitor treten die Schüler eine virtuelle Erkundungsreise durch ein Unternehmen an, in welchem sie das Ausbildungsangebot und die freien Stellen recherchieren können.

„Wir wollen die Bandbreite an Möglichkeiten vorstellen, von der klassischen Ausbildung bis zum dualen Studium“, erläuterte das Beraterteam: „Alles ist möglich, solange das Interesse vorhanden ist.“ Das fand auch Marlon, der eigentlich eher zur Medizin neigt.  kap

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