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Geehrte Kommandanten: Stefan Klaußner (3.v.r.) und Alexander Jung (2.v.r.). Es gratulieren Michael Polednik, Klaus Ringhoff, Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger und Peter Bauch (v.l.).
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Für aktiven Dienst ehrten Kommandant Stefan Klaußner (2.v.l.) und Vorsitzender Martin Strasser (r.) Marco Inverso, Maximilian Ruppel, Holger Hack, Maximilian Schmid, Pascal Müller und Hans Haslberger (v.l.).

Feuerwehr Gauting

Beeindruckende Zahlen und Überraschendes

Bei der Jahresversammlung im überfüllten Vereinsheim der Trachtler präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Gauting beeindruckende Zahlen. Überrascht wurden der Kommandant und sein Stellvertreter.

Gauting– Mehr als 100 Teilnehmer hatten sich zur Jahresversammlung der Gautinger Feuerwehr im Trachtlerheim eingefunden. Unter ihnen waren mit Kreisbrandrat Peter Bauch und Kreisbrandmeister Klaus Ringhoff hochrangige Vertreter der Kreisbrandinspektion und in Person von Michael Polednik auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes. Ihre Anwesenheit hatte einen Grund: Sie hatten die ehrenvolle Aufgabe, dem überraschten Kommandanten Stefan Klaußner mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber und dessen Stellvertreter Alexander Jung mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes in Silber auszuzeichnen.

Zuvor hatte Klaußner seinen Bericht über die Einsätze des zurückliegenden Jahres vorgelegt. 178-mal mussten die Aktiven im Berichtszeitraum (1. Oktober 2018 bis 30. September 2019) ausrücken. In 30 Fällen ging es um Brandbekämpfung und 122 technische Hilfeleistungen listet der Bericht auf. Hinzu kommen eine Sicherheitswache, fünf Einsätze mit Gefahrgut wie zum Beispiel Ölspuren und vier First-Responder-Alarme zur Leistung von Erster Hilfe. Am 10. Juni hatte die Feuerwehr mehrere Unwettereinsätze im Ortsgebiet zu bewältigen. Am selben Tag wurden die Aktiven zur Unterstützung nach Gemering gerufen, das am meisten von dem Hagelunwetter heimgesucht worden war. Die freiwilligen Helfer leisteten bei den Einsätzen dabei 4200 Arbeitsstunden. Weitere 9700 Stunden wurden bei Übungen, Ausbildung, Jugendarbeit und Verwaltung geleistet.

Zusätzliche Stunden leisteten die Mitglieder im Feuerwehrverein, wie Vereinsvorstand Martin Strasser berichtete. Er erwähnte die Christbaumentsorgung, Marktsonntage, den Tag der offenen Tür und andere öffentliche Auftritte. Kommandant und Vorstand vermeldeten mit 164 Mitgliedern einen neuen Höchststand. Die aktive Truppe zählt 74 Einsatzkräfte und 24 Jugendliche. Sieben weitere junge Leute stehen vor der Aufnahme, damit zählt die Jugendgruppe zu einer der größten im Landkreis.

Unter den Ehrengästen waren Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, ihr Stellvertreter Dr. Jürgen Sklarek und die Gemeinderäte Richard Eck, Franz Jaquet, Benedikt Kössinger sowie Maximilian Platzer. Vertreter aus den Ortsteilwehren waren zugegen, ebenso Starnbergs Kommandant Markus Grasl, die Fahnenmutter Sivlia Haller sowie der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Rettungsdienst Gauting, Prof. Hans-Michael Krepold. Dieser überbachte die Zusage der Finanzierung eines Puls-CO-Oxymeters im Wert von 3000 Euro durch den Förderverein.

Die Bürgermeisterin bedankte sich für die professionelle Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Die Feuerwehr genieße in der Bevölkerung hohes Ansehen.

Ehrungen und Beförderungen - Mitgliedschaft im Feuerwehrverein: Ludwig Hink (10 Jahre), Fritz Herbig (50 Jahre). Aktiver Dienst: Marco Inverso, Pascal Müller (10 Jahre), Maximilian Schmid, Holger Hack, Maximilian Ruppel (20 Jahre), Hans Haslberger (25 Jahre). Ehrennadel für Schneehelfer: Natalie Bey, Florian Egginger, Lukas Großmann, Holger Hack, Marco Hering, Marco Inverso, Fabio Inverso, Pascal Jaquet, Alexander Jung, Roman Kernbach, Robert Merkl, Pascal Müller, Sebastian Probst, Sebastian Raaf, Maximilian Schmid, Finn Sittel, Martin Strasser. Beförderungen: Katharina Egginger, Tim Hampe, Christopher Storm-Kaluza, Dominik Krepold, Maximilian Kämmler, Roman Schweda (Feuerwehrmann/-frau); Matthias Cischeck, Sebastian Raab, Florian Egginger, Cedric Jaquet, Pascal Jaquet, Wolfgang Jaquet, Daniel Thugut (Oberfeuerwehrmann), Maximilian Schmid (Zugführer).
 

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