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Eine von 40 Bands, die Gauting an diesem Wochenende rockten: Die Ska-Formation beNUTS aus München brachte den Schulcampus mit ihren Rhythmen am Samstagabend zum Kochen.
Gautinger Kulturspektakel: 40 Bands, Programm für Groß und Klein – und das Wetter spielte diesmal auch die meiste Zeit mit.
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Gautinger Kulturspektakel: 40 Bands, Programm für Groß und Klein – und das Wetter spielte diesmal auch die meiste Zeit mit.

Kulturspektakel

Kulturspektakel: So cool tickt nur Gauting

40 Bands, Programm für Groß und Klein – und das Wetter spielte diesmal auch die meiste Zeit mit. Die Veranstalter des Gautinger Kulturspektakel ziehen eine positive Bilanz des Wochenendes.

Gauting – Jenny und Christiane sitzen im Weißbiergarten und sinnieren: „Für uns hat sich das Kulturspektakel in den vergangenen 20 Jahren total verändert.“ Damals machten sie mit ihren Freunden drei Tage den Schulcampus zur Partyzone. Heuer suchen sie mit ihren Familien bevorzugt die ruhigeren Bereiche des Festivals wie den Kinderkult auf. Von dort kommen auch Katharina und Julius, die das in der T-Shirt-Schleuder selbst mit Farbe bedruckte Teil in Sicherheit bringen. Die Teenager sind zum ersten Mal beim Kulturspektakel. Groxi ist dagegen ein Besucher der ersten Stunde, rockte 1984 sogar mit der eigenen Band auf dem Schulgelände.

In seiner Brusttasche steckt eine Produktion von Sohn Igor, ein Seehund-Bär-Kuscheltier. „Selbstgenäht“, behauptet der achtjährige Sohn und räumt ein: „Eine Frau hat ein bisschen geholfen.“ Auf einer langen Bierbank liegen lauter ehemals heiß geliebte Kuscheltiere. Die werden auseinandergeschnitten und wahllos zu einem Mischwesen zusammengefügt. Marlene verbindet zwei Unterteile. Die Zwölfjährige hat ihre „verrückte Tante“ zum Festival geschleppt, die „eigentlich zu alt für so was ist“, wie diese grinsend bekennt. Ein kleiner Mann mit Schnuller streckt sich und lässt den Riesenchip planlos im Riesenspiel „Vier gewinnt“ fallen. Es wird gebastelt, gespielt und gemalt.

DJ bringt den Floor zum Kochen

Einige Erwachsene sitzen derweil vor der Waldbühne und hören der Folk-Gruppe „Dunghill“ zu. Stimmungsvoll lassen Groß und Klein im Kinderkult-Terrain den Tag ausklingen. Mindestens so stimmungsvoll und doch ganz anders geht es derweil im DJ-Areal zu. Dort jagt ein Disk-Jockey schon am frühen Abend Techno-Beats durch die Boxen.

Die Tanzfläche ist mit der Zeit rappelvoll, Techno-Freaks zucken im Laserlicht der Farbexplosionen zum Mischpult-Mix. Es ist genau, wie Daniel Leicher, der Vorsitzende des Kulturspektakels, sagt: „Ein Festival für alle Generationen.“ Über drei Tage verteilt treten auf den Bühnen mehr als 40 Bands aller Stilrichtungen auf: Ska mit den beNUTS etwa oder Indietronic von Beatnikboy. Es gibt Workshops, in einer Halle sind Bilder ausgestellt, Sportler messen sich beim Beachvolleyball. Auch in den Essens-Buden ist für jeden Geschmack etwas dabei.

200-köpfiges Orga-Team sorgt für Pluralität

Geplant und ausgeführt hat das Festival das Organisationsteams um den Vorsitzenden Leicher – „200 unterschiedlich tickende Jugendliche“, wie er sagt. Sie sind es, die ihre persönlichen Vorlieben und Lebensgewohnheiten in einem Event so verwirklichen, dass eben für jeden etwas dabei ist.

Für die Oma, die auf den Rollator gestützt das Programmheft studiert. Oder für den Mutigen, der beim Yoga probeweise Kopf steht. Oder natürlich auch für die beiden Herren, die sich im Schachpavillon im Duell konzentriert anschweigen.

Die Frostrocker, die Rapper und die rosa Crocs

Da sind die Rocker, die wie festgefroren vor der kleinen Bühne zusammensitzen. Die Musikbegeisterten, die bis tief in die Nacht tanzen. Oder die Rap-Freunde in der prall gefüllten Aula, deren Körper den Sprech-Gesangsrhythmen von Gadda Bohème auf der Bühne folgen. Am Kicker-Tisch wechseln sich die Altersgruppen ab. Andere lassen in der Hängematte die Seele baumeln – und eine dreijährige Indie-Rockerin bringt ihr Röckchen zu den Klängen von „Save The Sound“ zum Fliegen und hüpft in pinken Crocs auf und ab.

Manche Besucher sind mit dem vor rund 30 Jahren gestarteten Festival älter geworden. Zufrieden? „Total! Es kamen enorm viele Leute, und dieses Jahr hat auch das Wetter mitgespielt“, freut sich Vereinsvorsitzender Leicher am Sonntag. Von Michèle Kirner

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