Gratulation für die neuen Unterbrunner Kommandanten (v.li.): Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Kreisbrandrat Peter Bauch, Zweiter Kommandant Sebastian Schönberger, Erster Kommandant Ferdinand Maenner und Kreisbrandmeister Klaus Ringhoff.
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Gratulation für die neuen Unterbrunner Kommandanten (v.li.): Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Kreisbrandrat Peter Bauch, Zweiter Kommandant Sebastian Schönberger, Erster Kommandant Ferdinand Maenner und Kreisbrandmeister Klaus Ringhoff.

Führungswechsel

Neuwahlen bei der Feuerwehr: Maenner neuer Kommandant in Unterbrunn

Die Feuerwehr Unterbrunn hat einen neuen Kommandanten. Die Kameraden wählten Ferdinand Maenner zum Nachfolger von Stefan Merkl.

Unterbrunn – „Jetzt muss ein Jüngerer ran“, fand Stefan Merkl im Vorfeld der Kommandantenwahl der Unterbrunner Feuerwehr. Nach 17 Jahren trat er deshalb nicht mehr an. Bei der geheimen Wahl am Montagabend im Gasthaus Högner wählten 23 Feuerwehrmänner und drei Feuerwehrfrauen Ferdinand Maenner einstimmig zu Merkls Nachfolger.

„Dank an euch für die gute Kameradschaft“, sagte Merkl zu den Aktiven, die diesen Dank unter großem Applaus zurückgaben. Auch Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger zollte dem scheidenden Kommandanten ihren Respekt. Merkl habe seine Arbeit erst als Vize- und dann als Kommandant gerne gemacht und räume jetzt dennoch seinen Platz für einen Jüngeren, sagte sie. Auch Merkls Stellvertreter Florian Collet trat nicht mehr an.

Der Wahlausschuss für die anschließende Wahl war mit Kreisbrandrat Peter Bauch und Kreisbrandmeister Klaus Ringhoff hochkarätig besetzt. Als einziger Kandidat stellte sich Ferdinand Maenner zur Wahl – mit klarem Ergebnis: 26 aktive Kameraden votierten für ihn als neuen Kommandanten. Maenner ist 28 Jahre alt, ist seit Kindesbeinen bei der Unterbrunner Feuerwehr aktiv, wohnt inzwischen aber in Oberbrunn. Zum Zweiten Kommandanten wählten die Aktiven einstimmig Sebastian Schönberger (36). Der Schreinermeister aus Unterbrunn ist verheiratet, Vater eines Kindes und seit zwei Jahrzehnten bei der Feuerwehr aktiv.

„Stefan Merkl war ein toller Kommandant“, freute sich sein Nachfolger Maenner über ein wohl bestelltes (Feuerwehr)-Haus. Denn für die Ersatzbeschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs HLF 20, für das die Unterbrunner Fahrzeughalle erweitert werden müsse, habe Merkl bereits gute Vorarbeit geleistet und seine weitere Unterstützung zugesagt.

Die Frage, ob er zur Feuerwehr gehe, habe sich ihm nie gestellt, betonte der 28-Jährige im Gespräch mit dem Starnberger Merkur. Auch seine beiden Brüder seien seit Kindesbeinen bei der Feuerwehr, sagte der gebürtige Starnberger. „Gutes Gelingen. Und kommen Sie mit Ihrer Mannschaft immer gesund nach Hause“, wünschte Brigitte Kössinger den versammelten Aktiven. Als letzter, formaler Schritt muss der Gautinger Gemeinderat die Kommandanten-Wahl noch offiziell bestätigen.

Christine Cless-Wesle

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