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Das Festivalplakat präsentieren Initiator Hans-Georg Krause, Schulamtsdirektorin Elisabeth Hirschnagl-Pöllmann und Montessorischulleiter Gerd Stöckle (v.l.).

Musik- und Theaterfestival der Schulen

Mutprobe für Nachwuchskünstler

Bühne frei! „Mit 23 Koffern zum Mars“ reist eine Kinder-Theatergruppe der Grundschule Stockdorf auf der Bühne des Gautinger Bosco: Am Dienstag, 4. Juli, 9 Uhr, startet das 15. Musik- und Theaterfestival der Schulen im Landkreis Starnberg.

Gauting Initiator des Musik- und Theaterfestivals der Schulen ist der pensionierte Gautinger Lehrer und Theaterforum-Vorsitzende Hans-Georg Krause. 1994 organisierte er die ersten Bühnen-Auftritte von Kindern aus dem gesamten Landkreis. Damals noch im TheaterSpielRaum – im Keller der Gautinger Paul-Hey-Hauptschule. Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte Krause das große, von der Kreissparkasse gesponserte Musik- und Theaterfestival der Schulen im ganzen Landkreis. Im Zwei-Jahres-Turnus gibt es Aufführungen – wechselnd zwischen Starnberg und Gauting.

Heuer also wieder zu Hause in Gauting: Landrat Karl Roth, Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger und Schulamtsdirektorin Elisabeth Hirschnagl-Pöllmann eröffnen das kurzweilige Festival am Dienstag, 4. Juli, 9 Uhr, im örtlichen Bosco. Auf dem druckfrischen bunten Programm prangt wieder der fröhlich geigende Frosch mit dem lauschenden Chamäleon. Das heiter stimmende Bild mit den beiden Tierfiguren stammt von Künstlerin Rosemarie Zacher, Leiterin der Gautinger Schule der Fantasie. Und der Stuhl, auf dem das wandelbare Chamäleon zwischen Musik und Theater thront, ist mit einem Text aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ tapeziert, erklärt Krause die Symbolik. „Für die Kinder sind die öffentlichen Auftritte eine Mutprobe“, betont Mitorganisator Gerd Stöckle von der Montessorischule Starnberg.

Gewechselt wird zwischen den Spielorten Bosco und obere Grundschule Gauting: Mädchen und Buben von der Grundschule Aufkirchen stehen zum Beispiel erst als Gespenster-Darsteller im „Spuk am Starnberger See“ selbst auf der Bühne. Danach schlüpfen die Kinder in die Rolle der Zuschauer – und begleiten junge Artisten und Sänger von der Montessorischule Inning bei ihrem „Traum vom Fliegen.“ So erklärt Stöckle das Prinzip des „Perspektivenwechsels.“

Absolut bunt ist wieder das Programm: So bietet die Realschule Herrsching „Improtheater“ zum Mitmachen, die Montessori-Schule Starnberg vier Kurzfilme – und die Montessorischule Biberkor die „Geschichte um Nathan, der Weise“, mit anspruchsvollen Fragen zur Religion. Auch die Francis-Band der Franziskus-Heilpädagogik-Schule Starnberg wird mit von der Partie sein.

Christine Cless-Wesle

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