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Sie arbeiten daran, dass es im „Radhaus“ in Stockdorf schon bald wieder losgehen kann: Peregrin Zunke, Constantin Hermes und Lukas Lüst (v.l.). 

Bike-Geschäft

Nach Brand im Januar: „Radhaus“ kurz vor Wiedereröffnung

Nach dem Brand im Januar laufen die Arbeiten am „Radhaus“ in Stockdorf auf Hochtouren. Das Geschäft steht kurz vor der Wiedereröffnung.

Stockdorf– „Ich war mehr als geschockt“, sagt Peregrin Zunke. Der Gautinger, der mit viel Herzblut die Stockdorfer Filiale des Starnberger „Radhauses“ am Baierplatz mitaufgebaut und geleitet hat, hatte bei seinem Bike-Weihnachtsurlaub auf Sardinien erfahren, dass in dem Stockdorfer Geschäft am Baierplatz am 3. Januar ein Brand ausgebrochen war. Seit den Löscharbeiten läuft die Sanierung des „Radhauses“ auf Hochtouren. „Ich habe auch ein paar Freiwillige, die mithelfen“, freut sich Zunke. „Der Countdown läuft“, sagt der begeisterte Sport-Radler. Im Laufe des Juli werde das Geschäft wieder eröffnen, kündigt der Filialleiter an. Einen genauen Termin könne er derzeit aber noch nicht nennen. Ursprünglich sollte das Stockdorfer Fahrradgeschäft schon zum Saisonstart an Ostern in neuem Glanz erstrahlen. Aber die Arbeiten ziehen sich länger hin, als geplant.

Die Aufräumarbeiten begannen sofort. „Freunde, Bekannte und Kunden haben beim Entsorgen verschmorter Brandteile sofort mit angepackt“, freut sich Mitinhaber Michael Worm vom Haupthaus, dem „Radhaus“ in Starnberg, über die große Hilfsbereitschaft der Würmtaler. Ein technischer Defekt an einem Ladegerät für Laptop oder Tablet, das gerade in der Nähe der Werkbank lag, hatte den Brand vermutlich ausgelöst. „Doch bis heute ist die Ursache noch nicht abschließend geklärt“, sagt Worm. Die Hausbewohner über dem ausgebrannten Radgeschäft mussten vorübergehend evakuiert werden.

„Radhaus“ kriegt ein „schickes Upgrade“

In der Corona-Krise hätten manche dann gerade einen Leerlauf gehabt – und ehrenamtlich angepackt. Denn auch die Kunden möchten, dass es so bald wie möglich wieder losgeht.

„Gerade sind wir dabei, die Werkstatt einzurichten und die Theken zu bauen“, erläutert Zunke den aktuellen Stand. Auch Böden aus Eichenimitat sind schon verlegt. Für den Laden am Baierplatz werde das „ein schickes Upgrade“. Noch ist die vordere Eingangstür verrammelt. Deshalb wird Material auf der Gebäuderückseite angeliefert. Eine Herausforderung werde noch das Auffüllen des Lagers mit Rädern, E-Bikes und Biker-Ausrüstung. Denn in Corona-Zeiten seien die Lieferketten wegen der Nachfrage teilweise zusammengebrochen. Mit dem Einbau einer Elektro-Ladestation „bin ich nach dem Brand vorsichtig“, gesteht Zunke.  

Christine Cless-Wesle

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