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In der Kulturarbeit ist Hannah Runkist nicht unerfahren – und das Kulturzentrum Bosco kennt sie bereits aus früheren Zeiten und Engagements. 

Interview

Das neue Gesicht im Gautinger Bosco

Hannah Runkist (29) ist das neue Gesicht im Bürger- und Kulturhaus Bosco der Gemeinde Gauting: Am Dienstag hat die studierte Kultur- und Musikmanagerin dort ihre Stelle als Projektmanagerin angetreten und verstärkt das Team in der aktuellen und kommenden Spielzeit. Denn Bosco-Leiterin Amelie Krause, Tochter des Theaterforum-Gründers Hans-Georg Krause, erwartet ihr zweites Kind. Wir haben mit Runkist gesprochen.

Gauting – Sie sind ja jetzt zu Ihren Wurzeln zurückgekehrt: Denn soweit ich weiß, sind Sie mit Ihrer Schwester bei Ihren Eltern in einem wunderschönen großen Holz-Haus hier in Gauting aufgewachsen?

(lacht) Ja, dieses Haus am Forstweg in Gauting hatte damals mein Urgroßvater väterlicherseits gebaut. Mein Elternhaus stand früher allein auf weiter Flur. Und als Kinder haben wir dort auch im nahen Wald gespielt.

Schon als Jugendliche haben Sie sich im Gautinger Kulturleben eingebracht.

Ja, schon als Jugendliche war ich als Ehrenamtliche im Vorstand des Gautinger Kulturspektakels tätig – und habe da auch viel zum Musikprogramm beigetragen. Vor allem beim Band-Booking habe ich beim „Kult“ Erfahrungen gesammelt. Später auch als Produktionsleiterin im Münchner „Feierwerk.“.

Wurde eine Band vom Gautinger Kult irgendwann Ihr absoluter Favorit?

Eine große Lieblingsband habe ich eigentlich nicht. Aber den „Stray Colors“ des Gautingers Rüdiger Sinn bin ich zum Beispiel sehr verbunden. In Zusammenarbeit mit Werner Gruban, Spartenleiter der Reihe „Vielklang“, habe ich für Stray Colors auch mal einen Auftritt im Bosco organisiert. Doch mein erster Berührungspunkt zum Bosco war um 2005. In der Zeit, als das Theaterforum gerade vom TheaterSpielRaum in der Hauptschule ins neue Bosco umgezogen war, habe ich nämlich öfters an der Bar geholfen.

Da kannten Sie ja schon das ganze Bosco-Team?

Ja, einige kannte ich bereits. Ich habe mich auch sehr gefreut, als ich auf der Stellenbörse Kulturmanagement.net gesehen habe, dass eine Stelle beim Theaterforum ausgeschrieben ist – und ich habe mich gleich beworben.

Für Sie hat das wunderbar gepasst? Sie hatten doch gerade Ihr Studium absolviert?

Ja, richtig. Ende September 2018 habe ich Kultur- und Musikmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in München abgeschlossen.

Und wie war Ihr erster Tag im Bosco?

Ich hatte einen guten Start. Meine Kolleginnen, die beiden Kulturmanagerinnen Amelie Krause und Desirée Raff, arbeiten mich in die laufenden Projekte ein. Es hat mich gefreut, dass es geklappt hat mit meiner Bewerbung. Denn das Bosco ist ein Kulturzentrum mit sehr gutem Ruf, anspruchsvollem Programm – und einem ganz tollem Team.

Von Christine Cless-Wesle

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