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Mit dem Dekan und weiteren Amtsbrüdern feierte Dr. Ulrich Babinsky (Mitte) seinen Einführungsgottesdienst in St. Benedikt.

Amtseinführung

Gautings neuer Pfarrer eingeführt

Eine überfüllte Kirche und ein mit Fahnen vollgestellter Altarraum war der offizielle Willkommensgruß für den neuen Pfarrer. Dr. Ulrich Babinsky ist schon seit 1. März in St. Benedikt im Dienst.

Gauting In seiner alten Heimatgemeinde hat Dekan Franz von Lüninck, jetziger Pfarrer von Gilching, seinen Gautinger Amtsbruder Dr. Ulrich Babinsky am Sonntag feierlich in sein neues Amt eingeführt. Von seinem Vorgänger Otto Gäng übernehme er eine für heutige Zeiten „ungewöhnlich lebendige Kirche mit hohem kulturellen Niveau und großem Engagement“, sagte Dr. Brigitte Kössinger. „Herzlich willkommen“ sagte nicht nur die Bürgermeisterin, sondern auch Johanna Krepold. Die Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes begrüßte ihren „neuen geistlichen Beirat“ – und freute sich auf „wertvolle Impulse, die unsere Arbeit bereichern werden“. Auch Max und Moritz von der katholischen Jugend St. Benedikt blicken hoffnungsvoll auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Pfarrer.

Schon am 1. März hat Babinsky (59) die Nachfolge von Otto Gäng angetreten – und leitet jetzt eine Gemeinde mit aktuell 6385 Katholiken. „Als ich hier am 27. Dezember ìncognito mit der S-Bahn ankam und mir die Leute in Gauting angeschaut habe, dachte ich: das passt“, erzählte der im Ruhrgebiet aufgewachsene, promovierte Pfarrer kürzlich im Pressegespräch. Das „Ja“ zum Menschen steht für den überzeugten Seelsorger und Fußgänger im Vordergrund.

In ihrer Rede erinnerte die Bürgermeisterin an ihren eigenen Neuanfang im Mai 2014, damals mit dem ökumenischen Segen des evangelischen und katholischen Pfarrers. „Ich übernahm die politische Verantwortung in einer Gemeinde mit hohem Potenzial“, so Kössinger. Doch dieses Potenzial an bürgerschaftlichem Engagement sei auch eine „Herausforderung.“ Um Zukunft zu schaffen, müsse man neue Wege gehen. Den „fruchtbaren Boden“ der lebendigen Kirchengemeinde von St., Benedikt, „den Ihr Vorgänger geschaffen hat, sollten Sie mit eigenen Früchten bewirtschaften“, wünschte sich die Rathauschefin. Denn die Gautinger seien eine „aktive Gemeinschaft“ mit über 100 Vereinen. „Kultur hat Tradition bei uns. Engagement und Ehrenamt werden groß geschrieben.“ Sie freue sich auf die künftige „kirchlich-politische Zusammenarbeit“ – sei es bei Feuerwehr-Fahrzeugweihen oder dem kirchlichen Segen für ein neues Gebäude wie zum Beispiel den Querriegel der Grundschule. „Umgekehrt sage ich auch Ihnen die gemeindliche Unterstützung zu, wo auch immer sie uns möglich ist“, betonte die Bürgermeisterin – vielleicht mit Blick auf das zu sanierende Kinderhaus St. Josef.

Von Christiine Cless-Wesle

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