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Am Steuer des Renault Zoe hat es sich Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger gemütlich gemacht. Auch Geschäftsleiterin Maike Wendt freut sich über das neue E-Auto. 

E-Mobilität

Sauberer Neuling im Fuhrpark

Mobilität mittels elektrischer Antriebe wird in der Gemeinde Gauting großgeschrieben. Seit wenigen Tagen steht ein Renault Zoe in Diensten der Gemeindeverwaltung. Wie sein Vorgänger, ein VW e-Up, wird der Neue in Zusammenarbeit mit der Carsharing-Plattform Stattauto München genutzt.

Gauting – Ein weißer, mit Elektromotor betriebener Renault Zoe ergänzt den Fuhrpark von insgesamt vier Autos im Gautinger Rathaus. Die Fahrzeuge stehen den Mitarbeitern der Gemeinde als Dienstfahrzeuge zur Verfügung. Sie können aber auch von den Mitgliedern der Carsharing-Plattform Stattauto genutzt werden.

Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger präsentierte das neue Fahrzeug. Der Zoe ZE 40 hat eine Leistung von 68 Kilowatt und eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer. Er wurde vom örtlichen Händler Renault-Karl aus Stockdorf geliefert. Der Neupreis des Fahrzeugs beträgt etwa 30 000 Euro. Es ist wie der Vorgänger, der 2014 in Betrieb genommen worden war, für vier Jahre geleast. Geladen wird der Zoe an einer Ladestation in der Rathaus-Tiefgarage, die von der Fotovoltaikanlage auf dem Dach der benachbarten Schulturnhalle versorgt wird. Zum e-mobilen Fuhrpark der Gemeinde gehören noch ein E-Bike und ein E-Lastenbike.

Mit den Fahrzeugen Renault Zoe, Renault Scenic, Opel Corsa und Opel Combo stehen den Gautingern Autos für jede Lebenslage zur Verfügung, die sie grundsätzlich außerhalb der Rathausöffnungszeiten über Stattauto mieten können. Zu anderen Zeiten zeigt sich das Rathaus flexibel, wenn der Bedarf über Stattauto früh genug angemeldet wird, teilt Rathaussprecherin Gabriele Heigl mit: „So können wir besser planen.“

Schon seit einigen Jahren setzt die Gemeinde Gauting auf die Stärkung der E-Mobilität. So wird seit Anfang 2016 der Kauf von E-Bikes gefördert, ebenso die Einrichtung von öffentlich zugänglichen Ladestationen, sofern Ökostrom dafür bezogen wird. So gibt es für ein Elektrofahrrad mit 25 km/h zehn Prozent der Anschaffungskosten bis zu maximal 150 Euro. Eine Schnellladestation wird mit 1250 Euro, eine Schnellladestation für alle gängigen Ladesysteme mit 1500 Euro unterstützt.

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